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Hypermotion 2019: Movever setzt auf Mobilitätsbudget statt Dienstwagen

Unter dem Slogan "Weil Mobilität mehr ist als nur ein Firmenauto" hat ein Start-up das Konzept eines Mobilitätsbudgets entwickelt, das Flottenmanagern ein Umsteuern im Betrieb in Richtung nachhaltiger Mobilität ermöglichen soll.

Alles im Blick: Mit dem Software-Tool können Fuhrparkmanager die Transportmittelwahl der Mitarbeiter steuern. | Foto: J. Reichel
Alles im Blick: Mit dem Software-Tool können Fuhrparkmanager die Transportmittelwahl der Mitarbeiter steuern. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Das Mönchengladbacher Start-up-Unternehmen Movever hat auf der Hypermotion 2019 seine Anwendung präsentiert, mit der Flottenmanager in Firmen den Mitarbeitern ein multimodales Mobilitätsbudget als Alternative zum Dienstwagen zur Verfügung stellen können. Auch die Abrechnung und Steuerung erfolgt dabei über das Software-Tool, das mit einer App verknüpft ist. Nach dem Prinzip "Weil Mobilität mehr ist als nur ein Firmenauto" wollen die Macher um Geschäftsführer Daniel Dietze die starren Gewohnheiten in der betrieblichen Mobilität aufbrechen und Mitarbeitern wie Flottenmanagern neue Wege nachhaltigerer Mobilität aufzeigen. Kern der Anwendung ist dabei ein sogenanntes Mobilitätsbudget, mit dem Disponenten steuern können, welche Verkehrsmittel bevorzugt benutzt werden sollen. Das Budget ist dabei flexibel und individuell nach Firma ausgestaltbar. "Arbeitgeber können Mobilitätsbudgets an ihre Mitarbeiter individuell vergeben, einfach verwalten und automatisiert abrechnen", wirbt Dietze für das Angebot.

Zentral ist dabei die Multimodalität, die höchste Flexibilität erlauben soll. "Wenn ein Mitarbeiter nach Feierabend etwa zum Grillen verarbredet ist und noch einkaufen muss, könnte er dafür ein Carsharing-Auto nehmen. Anschließend für die Heimfahrt ein Sharing-Bike", beschreibt der Anbieter. Danach könne man die Belege kurzerhand einscannen, hochladen und erhalte bei der nächsten Gehaltsabrechnung eine Gutschrift für nachhaltige Transportmittelwahl. Im Endeffekt könnten Flotten massiv an Fahrzeugen und damit Fuhrparkkosten einsparen, auch der administrative Aufwand sinke bei der großteils automatisierten, zudem gut kalkulier- und planbaren Lösung und man könne das Angebot auch als "Outsourcing"-Modell realisieren. 

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