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Hy2gen: Strategische Partnerschaft für Ammoniak-Energielösungen

Die Hy2gen-Tochtergesellschaft Hy2gen Norge und Amogy unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich erneuerbares Ammoniak. Damit will man die Dekarbonisierung im maritimen Sektor weiter beschleunigen.

Christian W. Berg (li.), Managing Director Amogy Norway, und Hege Økland, Managing Director Hy2gen Norge AS unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung. (Foto: David Kristiansen / H2gen)
Christian W. Berg (li.), Managing Director Amogy Norway, und Hege Økland, Managing Director Hy2gen Norge AS unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung. (Foto: David Kristiansen / H2gen)
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Johannes Reichel
von Anna Barbara Brüggmann

Das auf die Entwicklung, Finanzierung, den Bau und den Betrieb von Anlagen zur Produktion von RFNBOs (Renewable fuels of non-biological origin) spezialisierte Unternehmen Hy2gen und Amogy, ein Anbieter von Ammoniak-Energietechnologie, gaben eine Zusammenarbeit im Bereich erneuerbares Ammoniak bekannt. Der Vereinbarung nach sollen Ressourcen zusammengeführt werden, um die Nutzung von erneuerbarem Ammoniak als Schiffskraftstoff voranzutreiben, sich an gemeinsamen Entwicklungsprojekten zu beteiligen und eine sichere Nutzung von Ammoniak an Bord von Schiffen zu gewährleisten. Ammoniak gewinne den Kooperationspartnern zufolge als kohlenstofffreie Kraftstoff-Option an Bedeutung, könne mit erneuerbaren Energiequellen produziert werden und verfüge über eine hohe Energiedichte, sodass es sich für verschiedene Anwendungen einschließlich der Stromerzeugung und des Transports eigne.

Für Schifffahrt und Schwerindustrie

Amogy bietet die sogenannte Ammonia-to-power-Lösung zur Dekarbonisierung von Sektoren an, die schwer auf batterieelektrische Lösungen umgestellt werden könnten, also beispielsweise für Schifffahrt und Schwerlasttransport. Getestet wurde die Lösung dem Unternehmen zufolge bereits in einer Drohne, in einem Traktor und in einem Lkw-Anhänger. Die Technologie soll jedoch bald auf 1 MW skaliert werden und dann in einem Schlepper eingesetzt werden können.

Hy2gen wiederum ist als einer von drei Partnern am sogenannten Iverson eFuels Project in der norwegischen Kommune Sauda beteiligt. Dieses soll die Versorgung der Seeflotte mit erneuerbarem Ammoniak entlang der 2.000 Kilometer langen norwegischen Küste sicherstellen.

„Norwegen wird in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Produktion von erneuerbarem Ammoniak für die Schifffahrt spielen“, so Cyril Dufau-Sansot, CEO der Hy2gen AG, und ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass Amogy uns nun als renommierter Partner in Norwegen unterstützt, und würden eine Erweiterung dieser Kooperation auf andere Länder sehr begrüßen“.

Nach Angaben von Hege Økland, Geschäftsführerin von Hy2gen Norge, sei die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig, um die Energiewende von fossilen zu erneuerbaren Kraftstoffen zu beschleunigen. Nun ginge es ihr zufolge um die effiziente Nutzung von Ammoniak als Kraftstoff und darum, den Weg für Ammoniak als emissionsfreien Kraftstoff in der Schifffahrt zu ebnen.

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