Hot Wheels: Audi RS e-tron GT im Taschengeldformat

Hot Wheels setzt seine Elektrifizierung fort: Mit dem Audi RS e-tron GT

Gelungene Proportionen, dem Porsche Taycan prinzipbedingt nicht unähnlich. | Foto: G. Soller
Gelungene Proportionen, dem Porsche Taycan prinzipbedingt nicht unähnlich. | Foto: G. Soller
Gregor Soller

Hot Wheels hat den Vorteil, international präsent zu sein und bringt neue Automodelle für kleines Geld zu zigtausenden ins Kinderzimmer und die Sammlervitrinen. Entsprechend haben auch die deutschen Premiumhersteller mittlerweile einige Modelle verkleinern lassen – bei Audi ist das neben dem RS5 jetzt auch er RS e-tron GT.

Bei dem sind die Proportionen gut getroffen und die feinen Tampondrucke werten das Modell merklich auf. Hot Wheels verzichtete auch auf den dicken Dorn für den hinteren Montagepunkt, an dem die Karosserie mit dem Boden verpresst wird, den man seit einiger Zeit gern mitten in den Fond legt, wo er wie eine Säule auf der Rückbank steht. Hier hat man die Platte im Kofferraum etwas nach vorn gezogen, um genau das zu vermeiden (man könnte auch das hintere Nummernschild als Klips nehmen).

Schade nur, das der obere Teil der Scheibe sehr dick gespritzt ist und bis an die seitliche Fensterlinie herunterreicht, so das man in der Seitenansicht einen breiten „Balken“ in den Scheiben hat – dürfte aber nur Detailliebhaber stören.

Denn der RS-e-Tron-GT-Preis ist heiß: In der Regel unter zwei Euro, auch im Fachhandel. Sonst als „Dauerware“ bei Aldi, Tedi oder im Euro-Shop – meist zu Tarifen bis 1,59 Euro.

Was bedeutet das?

Auch Audi nutzt Hot Wheels um in die Kinderzimmer künftiger Kunden zu kommen – jetzt auch elektrisch.

 

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