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HiPhi: Start in Europa

Mit der Marke HipHi kommt der nächste chinesische Autohersteller nach Europa: Dahinter steht Human Horizons: Ab sofort sind in Deutschland und Norwegen das E-SUV HiPhi X sowie die E-Limousine HiPhi Z bestellbar.

Start am Flughafen München, erste Zulassung in Frankfurt: Der HiPhi X am Rhein. | Foto: HiPhi
Start am Flughafen München, erste Zulassung in Frankfurt: Der HiPhi X am Rhein. | Foto: HiPhi
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Gregor Soller

So viel gleich vorweg: Auch HiPhi wird, wie der Name impliziert, oben im (Dienstwagen-)Segment starten, denn für das Das E-SUV HiPhi X werden in Deutschland 109.000 Euro als Sechssitzer respektive mindestens 123.000 Euro als luxuriöser Viersitzer aufgerufen. Beim Sechssitzer soll in Reihe drei trotz abfallender Dachlinie Platz für zwei Erwachsene sein.

Etwas „günstiger“ kommt die Limousine HiPhiZ, die als Fünfsitzer ab 105.000 und als Viersitzer ab 107.000 Euro angeboten werden. Auch HiPhi startet in München und eröffnet seinen ersten Showroom Europas am dortigen Flughafen. Noch günstiger wird des kompaktere SUV „Y“ werden, das im April präsentiert wurde.

Der HiPhi X, der bereits 2020 präsentiert wurde, wird von zwei E-Motoren, die 590 PS Gesamtleistung bieten, angetrieben und soll 410 Nm Drehomoment bieten – was für die Leistung nicht allzu üppig ist. Der 97-kWh-Akku soll bis zu 460 Kilometer Reichweite nach WLTP bieten, was auf einen nicht allzu effizienten Antrieb hindeutet. In 3,9 Sekunden soll es auf 100 km/h gehen. Aufwändig sind die Portale vor allem hinten, die zweigeteilt öffnen: Zur Seite und im oberen Bereich als Flügeltür, um den Einstieg in den Fond zu erleichtern. Für Sound sorgt ein Meridian-Audiosystem mit 17 Lautsprechern, ein 19,9-Zoll-Unterhaltungsscreen für den Beifahrer. Dazu kommt ein individuell anpassbares Beduftungssystem.

Der Z ging 2022 in Produktion: Er bietet 655 PS und ebenfalls 410 Nm. Er setzt auf einen 120-kWh-Batterie mit Cell-to-Pack-Technologie. Er soll trotz des schwereren Akkus binnen 3,8 Sekunden 0 auf 100 km/h erfolgt in 3,8 Sekunden. Die WLTP-Reichweite gibt Human Horizons mit 555 Kilometern an. Auffällig: Auch er hat im Fond hinten angeschlagene Türen und in China einen seitlichen „Kommunikationsstreifen“ aus LEDs, die Textnachrichten wiedergeben können. Er verfügt zudem über Luftfederung und steht auf großen 22-Zöllern.

In China soll der Der HiPhi X „das meistverkaufte Luxus-Elektroauto“ sein, wie CTO und Mitbegründer Mark Stanton erklärt. Zur weiteren Expansion fährt er fort:

„Ihre einzigartige Kombination aus Luxus und fortschrittlichen Technologien bietet Käufern in Deutschland und Norwegen ein völlig neues Fahrerlebnis. Und dieser Start in zwei Märkten ist eine perfekte Ausgangsbasis für die Ausweitung unserer Aktivitäten auf den gesamten Kontinent, mit dem Ziel, bis 2027 die wichtigsten europäischen Länder abzudecken.“

Das kleinere E-SUV HiPhi Y soll auf seinem Heimatmarkt zwischen 400.000 und 500.000 Yuan (umgerechnet rund 53.000 bis 66.000 Euro) angeboten werden. In Europa ist eher mit einer Range von gut 60.000 bis knapp 80.000 Euro zu rechnen. Angeblich sei der Y ein „vollständig für den europäischen Markt konzipiertes und entwickeltes Modell“, Angeboten werden soll sowohl eine einmotorige Version mit 247 kW Leistung als auch eine Allrad-Variante mit zusätzlichem 124-kW-Frontmotor.

 

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Die Auslieferungen der beiden Topmodelle sollen im dritten Quartal 2023 beginnen. Weitere europäische Märkte will Human Horizons im Laufe des Jahres bekanntgeben.

Was bedeutet das?

Die Modelle von Human Horizons gehören zu den auffälligeren und optisch „lauter“ auftretenden Luxusfahrzeugen. Auch Human Horizons möchte den Markt von oben nach unten erobern. Man darf gespannt sein, wie der eher wilde optische Auftritt der nicht ganz günstigen Modelle in Europa ankommt.

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