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HeyCharge kooperiert mit Humax und will günstige Flotten-Wallbox entwickeln

HeyCharge ist weiter auf Wachstumskurs: Der Münchner Hersteller und Betreiber von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge verkündete nach der Partnerschaft mit MEAG eine strategische Kooperation mit HUMAX. Ziel ist eine eichrechtskonforme, tiefgaragentaugliche Wallbox für den Massenmarkt, die die Kosten um 50 Prozent senken soll.

Besser Laden mit und ohne Netz: Gründer Chris Cardé beim Laden in der Tiefgarage mit der der eigenentwickelten Technologie. | Foto: HeyCharge
Besser Laden mit und ohne Netz: Gründer Chris Cardé beim Laden in der Tiefgarage mit der der eigenentwickelten Technologie. | Foto: HeyCharge
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Johannes Reichel

Der Münchner Hersteller und Betreiber von intelligenten Ladelösungen für Elektrofahrzeuge HeyCharge hat eine strategische Kooperation mit HUMAX, Hersteller von Technologielösungen für Smart-Home, Connectivity und Mobility bekanntgegeben. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von eichrechtskonformer AC-Ladehardware, die das Laden auch ohne Internetverbindung möglich machen und die Installationskosten um bis zu 50 Prozent senken soll. Mit der Lösung wollen die beiden Unternehmen das Laden in Mehrfamilienhäusern in städtischen Gebieten sowie in Bürogebäuden erleichtern. Während es bereits zahlreiche Initiativen zur Verbesserung des E-Auto-Ladens in Einfamilienhäusern gebe, würden Lösungen für Mehrfamilienhäuser und Bürostellplätze aufgrund hoher Hardwarekosten und komplizierter Installationen bislang vernachlässigt, urteilt das Unternehmen. Da 80 Prozent der Ladevorgänge zu Hause und am Arbeitsplatz stattfinden, sieht man hier ein großes Potenzial. Die neue Wallbox soll im ersten Quartal 2025 verfügbar sein.

"Die Herausforderung liegt darin, dass viele Bürostellplätze und Parkplätze in Mehrfamilienhäusern unterirdisch liegen und Ladeprozesse aufgrund mangelnder Internetverbindung scheitern", skizziert der Anbieter.

Gebündeltes Wissen für das Laden in Tiefgaragen auch ohne Internetverbindung

Die Partner wollen eine Ladebox für den Massenmarkt entwickeln, die die Installation in Tiefgaragen oder Bereichen, die über eine unzureichende Mobilfunkabdeckung verfügen, kostengünstiger und schneller machen soll. HUMAX verweist auf eine langjährige Erfahrung in der Herstellung kostenoptimierter Elektronikprodukte und ein internationales Vertriebsnetz. HeyCharge steuert die eigens für Tiefgaragen entwickelte Offline-Technologie “SecureCharge” und ihre Abrechnungssoftware bei. Diese Technologie wird direkt kosteneffizient on-board in die Ladebox integriert und ist somit automatisch ohne Nachrüstung in der Ladestation enthalten. Das Produkt bietet die gleichen Vorteile für das Laden von Flotten und Mitarbeiterfahrzeugen in Bürogebäuden wie für Privatfahrzeuge in Mehrfamilienhäusern.

„Im Kontext unserer internationalen Expansionsstrategie ist das Ladesegment für uns hochinteressant. Mit der richtigen Lösung bietet es ein enormes Skalierungspotenzial für HUMAX in Deutschland und Europa“, kommentiert Jeff Kim, President von Humax.

 

Ziel sei es, mehr als 100.000 Ladepunkte zu vermarkten. Dabei setze man auf die signifikante Reduktion der Gesamtbetriebskosten für die Kunden. Chris Cardé, CEO von HeyCharge sieht die Vorteile im Zusammenspiel aus Hardware und der Management-Plattform wollen wir gemeinsam das Laden in Gebieten mit schlechter Internetverbindung, wie in Tiefgaragen, auf ein neues Level heben.

"Nach unseren Recherchen und Hochrechnungen liegt das Potenzial allein in Deutschland bei über zehn Millionen Ladepunkten in Bürogebäuden und Wohnhäusern. Um eine schnelle Umsetzung der Elektrifizierung in unserem Kernsegment zu ermöglichen, sind Skalierung und Kosteneffizienz die ausschlaggebenden Faktoren“, sagt Robert Lasowski, Mitgründer und Chief Business Development Officer bei HeyCharge.

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