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Heuliez E-Bus GX 337 auf Deutschlandtour

Auch Deutschland ordert verstärkt Elektrobusse für den öffentlichen Nahverkehr. Heuliez bietet Testtouren mit 12-Meter-Stromern an.

Ivecos Elektro-Speerspitze ist der Heuliez GX 337. | Foto: Iveco Bus
Ivecos Elektro-Speerspitze ist der Heuliez GX 337. | Foto: Iveco Bus
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Gregor Soller

Heuliez erhöht seine Vermarktungsaktivitäten bei den Elektro-Bussen in 12- und 18-Meter-Ausführung. Um die Anfragen nach mehrtägigen Tests quer über Deutschland zügig abarbeiten zu können, hat Iveco Bus einen Spezial-Auflieger für den 12-Meter-Heuliez GX 337, angeschafft. Bei diesem Typ handelt es sich um einen wahlweise mit 24 oder 27 Sitzen (plus Rollstuhl-Platz) ausgestatteten Bus mit „slow charging“, wobei über Nacht geladen wird. Damit sind keine Investitionen in die Strecken-Infrastruktur nötig und der Bus ist linienunabhängig einsetzbar. Die Batterien sind leicht zugänglich und wartungsfreundlich im Dachbereich angeordnet. Mit dem französischen Batteriehersteller Forsee Power zusammen wurde ein Recyclings- und Wiederverwendungskonzept entwickelt.

Bei einem technischen Gesamtgewicht von 19 Tonnen machen die Batterien 2,3 Tonnen aus. Insgesamt 8 Pakete (6 auf dem Dach, 2 im „Motorraum“) sollen mit 360 kWh bis zu 300 Kilometer Reichweite sicherstellen, allerdings ohne Klimatisierung. Der Antriebsmotor kommt von BAE, die Portalachse von ZF. Damit ist der Bus ein 100% europäisches Produkt. Die Batterie-Lebensdauer ist mit 2.500 Ladezyklen angegeben. Bei 300 Arbeitstagen pro Jahr hält die Batterie demnach 8,3 Jahre mit einem Verlust von dann 10%. Der 3,35 m hohe Bus ist mit einem Wendekreis (Radkreis) von 9,1 m auf allen Linien einsetzbar. Produziert wird er im Werk Rorthais im Nordosten Frankreichs.

Was bedeutet das?

Auch Iveco Bus verstärkt seine Aktivitäten im Elektrosegment und hat dafür die Tochter Heuliez auserkoren.

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