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Hellmann und BPW starten Feldversuch mit E-Achse

Im Rahmen einer Kooperation starten der Logistikdienstleister Hellmann Worldwide Logistics und BPW mit der nachrüstbaren elektrische Antriebsachse eTransport in einen Feldversuch.

Nachgerüstet wurde für den ersten Versuch ein Mercedes-Benz Vario. | Foto: BPW
Nachgerüstet wurde für den ersten Versuch ein Mercedes-Benz Vario. | Foto: BPW
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Gregor Soller

Im Rahmen des Feldversuchs wird über sechs Monate der Einsatz eines elektrisch betriebenen Mercedes-Benz Vario-Transporters in verschiedenen Topografien sowie bei unterschiedlichen Tour-Strukturen für die innerstädtische Belieferung erprobt. Das Fahrzeug wird je rund zwei Monate in den Pilot-Niederlassungen Lehrte, Osnabrück und Bielefeld eingesetzt. Mit zwei achsintegrierten Asynchron-Motoren verfügt der Großtransporter über 150 kW Leistung und kann mit drei Tonnen Nutzlast und der 80 kWh Lithium-Ionen-Batterie eine Reichweite bis zu 100 km zurücklegen.

Durch Kooperationen mit Institutionen aus Wissenschaft, Forschung und Industrie soll mittelfristig eine echte Alternative zum Dieselantrieb für die Fahrzeugflotte von Hellmann gefunden werden, die sowohl wirtschaftlichen als auch ökologischen Kriterien Stand hält.

Die BPW eTransport lässt sich in bestehende Fahrzeuge wie beispielsweise den MB Vario integrieren und ermöglicht damit vor allem teuren Spezialfahrzeugen ein emissionsfreies zweites Leben. Gemeinsam mit dem Spezialisten Paul Nutzfahrzeuge hat BPW den Start für die serienmäßige Umrüstung dieser Fahrzeugtypen für Ende des Jahres angekündigt. Markus Schell, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter von BPW: „Wir freuen uns, dass sich Hellmann als weltweit tätiger Logistikdienstleister, der sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat, für unsere Lösung entschieden hat. So können wir in den gemeinsamen Feldversuchen wertvolle Erkenntnisse zu unterschiedlichsten Praxisanforderungen gewinnen und für die Weiterentwicklung nutzen, bevor wir ab Ende dieses Jahres in die Serienumrüstung von Dieselfahrzeugen starten.“

Was bedeutet das?

Die BPW eTransport geht jetzt in den Feldversuch und dürfte vor allem für Kommunen und teure Spezialfahrzeuge, die teils sehr lange im Fuhrpark bleiben und nicht viele Kilometer zurücklegen, eine Alternative sein.

 

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