has·to·be tritt Lobby-Initiative ChargeUp Europe bei

Bündnis setzt sich bei der EU für Investitionen in Ladeinfrastruktur und die Beseitigung von Marktbarrieren ein.

Aufgeladen: Der österreichische Anbieter has·to·be komplettiert jetzt die Ladenetzinitiative ChargeUp Europe. | Foto: has·to·be
Aufgeladen: Der österreichische Anbieter has·to·be komplettiert jetzt die Ladenetzinitiative ChargeUp Europe. | Foto: has·to·be
Johannes Reichel

Der österreichische Ladenetzspezialist has·to·be hat seinen Beitritt zur Infrastrukturinitiative ChargeUp Europe bekanntgegeben. Der Zusammenschluss mit Sitz in Brüssel hat sich zum Ziel gesetzt, Marktbarrieren aufzubrechen und den Weg für klimaneutrale Mobilität durch die Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu ebnen. Im Fokus stünden dabei ein schneller und effizienter Aufbau von europaweiter Ladeinfrastruktur, Interoperabilität und transparente, offene, einheitliche Kommunikationsprotokolle sowie Branchenstandards. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Anbieter wie Allego, ChargePoint, EVBox, evway, Fastned, GreenWay. Sie verfügen über 175.000 Ladepunkte in allen 27 EU-Mitgliedstaaten, wie der Anbieter mitteilt.

Die Mobilitätswende sei einer der Kernpunkte in der Diskussion rund um die Klimaneutralität 2050 in Europa und sie müsse schneller und effektiver vorangetrieben werden, plädieren die Initiatoren. Der Verbund setzt sich nach eigenem Bekunden dafür ein, dass die Ladeinfrastrukturentwicklung auch mit der voranschreitenden Verbreitung von E-Fahrzeugen Schritt hält. Der Weg zur klimaneutralen Mobilität sei geprägt durch die Umstellung auf elektrische Antriebe, im industriellen, aber auch privaten Verkehrssektor. 

„Um die bestehenden Marktbarrieren aufzubrechen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur zu beschleunigen, braucht es Initiativen wie diese. Denn nur dort ist die Durchsetzungskraft groß genug, um die Branche wirklich zu bewegen, Standards und Maßstäbe zu setzen und damit den Vormarsch der Mobilität der Zukunft voranzutreiben“, begründet Martin Klässner, CEO von has·to·be den Beitritt.

Als erstes Resultat der Allianz widmet sich ein Positionspapier mit klaren Empfehlungen zur Überarbeitung der EU-Richtlinie zum Aufbau der Infrastruktur alternativer Kraftstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Directive [AFID]), in 12 Punkten unter anderem der Transparenz und Marktsteuerung, aber auch der Priorisierung der Interoperabilität und offener Netzwerke. Weitere Positionspapiere seien in der Entwicklung, eine Auftaktveranstaltung sowie Diskussionen und Vorträge ebenfalls.  

 

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