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Habeck will mit Sonderabschreibung "Nachfrage-Push" bei E-Dienstwagen anstoßen

(dpa) Die Neuzulassungen von E-Autos sind nach dem abrupten Stopp der Prämie eingebrochen. Die Bundesregierung will nun gegensteuern - bei Dienstwagen und mit Hilfe einer rückwirkenden Sonderabschreibung.

Einen Push für Elektrodienstwagen erhofft sich Robert Habeck, hier bei einer Besichtiung eines BMW-Forschungszentrums in China im Juni, von Sonderabschreibungsmöglichkeiten. | Foto: dpa/Sebastian Christoph Gollnow
Einen Push für Elektrodienstwagen erhofft sich Robert Habeck, hier bei einer Besichtiung eines BMW-Forschungszentrums in China im Juni, von Sonderabschreibungsmöglichkeiten. | Foto: dpa/Sebastian Christoph Gollnow
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Johannes Reichel

Die Bundesregierung will die Nachfrage nach E-Autos als Dienstwagen ankurbeln. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) verwies darauf, dass die Bundesregierung bessere steuerliche Abschreibungsbedingungen für Unternehmen plant. Habeck sagte in Stuttgart, er erwarte einen «Nachfrage-Push». Nach dem Stopp der staatlichen Förderung beim Kauf von E-Autos sind die Neuzulassungen eingebrochen. Die Regierung will nun gegensteuern. Dazu dienen sollen Maßnahmen aus dem geplanten Wachstumspaket, auf das sich Habeck mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) verständigt hatte.

 

Für Unternehmen soll rückwirkend zum 1. Juli eine Sonderabschreibung für neu zugelassene vollelektrische und vergleichbare Nullemissionsfahrzeuge eingeführt werden. Dies soll die Anschaffung der betroffenen Fahrzeuge «deutlich attraktiver» machen, wie es in einem Papier heißt. Die Sonder-Abschreibung gelte für Neuzulassungen bis Ende 2028. Außerdem soll bei der Dienstwagenbesteuerung für E-Fahrzeuge der Deckel für den Brutto-Listenpreis von 70.000 Euro auf 95.000 Euro angehoben werden. Habeck sprach von einem Schub, um die Nachfrage nach E-Mobilität wieder hochzuziehen. 

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