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Govecs will Scooter ohne Helmpflicht entwickeln

Govecs schließt Lizenzvereinbarung mit BMW, um einen sicheren E-Scooter ohne Helmpflicht zu entwickeln.

Unvergessen: Der BMW C1. Vor allem im Sharingbereich würde die entfallende Helmpflicht Sinn machen. | Foto: BMW
Unvergessen: Der BMW C1. Vor allem im Sharingbereich würde die entfallende Helmpflicht Sinn machen. | Foto: BMW
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Gregor Soller

Der BMW C1-Roller ist unvergessen: Konnte man ihn doch ohne Helm fahren. Seine Hauptprobleme waren damals der vergleichsweise hohe Preis bei vergleichsweise hoch bauender, ehr unsportlicher Optik. Zwischen 2001 und 2003 entstanden gut 33.700 Exemplare, bevor BMW die Fertigung einstellte und das Kürzel „C1“ an Citroen verkaufte.

Trotzdem hält BMW weiter wichtige Patente, die jetzt „innerhalb Münchens“ an den ebenfalls dort ansässigen E-Zweiradexperten Govecs weitergegeben wurden. Gemäß der Vereinbarung erhält Govecs die Nutzungsrechte an einer von BMW entwickelten und zum Patent angemeldeten Sicherheitstechnologie für Zweiräder. Basierend auf diesen Schutzrechten plant Govecs, einen innovativen E-Scooter der Leistungskategorien L1e und L3e mit besonderen Sicherheitsfeatures zu entwickeln und zu produzieren. Aufgrund des einzigartigen Sicherheitskonzepts ist es das Ziel von Govecs, auch für diesen Roller wieder die Straßenverkehrszulassung ohne Helmpflicht zu erhalten. Damit wollen die Münchner Scooterspezialisten ein neues Produktsegment mit einem hohen Marktpotenzial erschließen - sowohl im Bereich Sharing als auch im Endkundenmarkt. Die Markteinführung des neuen E-Scooter-Modells ist für das Jahr 2021 geplant.

Was bedeutet das?

Tatsächlich zieht ein C1 auch 15 Jahre nach Produktionsstopp noch Blicke auf sich und hat weiterhin viele Fans. Vor allem im Sharingbereich ist die Helmpflicht immer ein kleiner Pferdefuß, den Govecs mit dem Sicherheitskonzept umgangen hätte.  

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