Govecs: Rassige Schwalbe-Edition

Neuauflage des Kultrollers ist erstmals zweifarbig erhältlich und verfügbar in zwei Geschwindigkeiten: L1e (bis 45 km/h) und L3e (bis 90 km/h). Abholbar in Stores oder bundesweit lieferbar, ab 6.870 Euro.

Rasse gemacht: Mit einer erstmals zweifarbigen Lackierung in Tiefschwarz-Feuerrot lockt Govecs potenzielle Käufer der E-Schwalbe. | Foto: Govecs
Rasse gemacht: Mit einer erstmals zweifarbigen Lackierung in Tiefschwarz-Feuerrot lockt Govecs potenzielle Käufer der E-Schwalbe. | Foto: Govecs
Johannes Reichel

Der Münchener E-Roller-Hersteller Govecs nutzt den Rückenwind für die leichte Elektromobilität und legt weiter nach bei seiner elektrischen Neuauflage des Kultrollers Schwalbe. Jetzt sind erstmals auch zweifarbig lackierte Varianten als Sonderedition verfügbar, technisch wie gehabt in zwei Tempoversionen als L1e bis 45 km/h und als L3e bis 90 km/h. Zudem sollen die vorkonfigurierten Modelle die in Tiefschwarz-Feuerrot und Cremeweiß-Feuerrot kommen entweder sofort in den Stores des Herstellers in Berlin, Stuttgart und München verfügbar oder bundesweit lieferbar sein. Die 45er-Version kostet ab 6.870 Euro, die 90-km/h-Version ab 7.552 Euro. 

Dabei heben sich Details wie die Einfassung des Scheinwerfers, die Frontschürze, Fußleisten und Teile des Kotflügels in roten Akzenten ab. Mit einem hochwertig verarbeiteten Sportsitz samt roten Steppnähten soll der spezielle Look der Sonderedition vervollständigt werden.

„Wir haben uns bewusst dazu entschieden, auch die Sonderedition in beiden Varianten anzubieten, um alle Kundenbedürfnisse abzudecken“, so Thomas Grübel, CEO und Gründer von Govece.

Alle Fahrzeuge der Limited Edition verfügen zwei Batterien für die maximale Reichweite, die beim L3e bis 122 Kilometer, beim L1e bis zu 134 Kilometer nach Zyklus beträgt. Realistisch gibt der Hersteller den Radius mit 90 und 100 Kilometer an. Neben dem Seitenständer kommen die Scooter mit einem zusätzlichen Hauptständer. Die L1e-Variante ist mit dem CBS-Bremssystem ausgestattet, die L3e-Variante mit zusätzlichem ABS-System. Zudem gibt es verschiedene Fahrmodi aus. Neben den beiden Crawl-Modi (vorwärts und rückwärts), die das Ein- und Ausparken des relativ schweren Rollers erleichtern sollen, kann wahlweise im Go-, Cruise- oder Boost-Modus gefahren werden. Die Modi unterscheiden sich in der Stärke des Antriebs. Der Mittelmotor von Bosch weise eine Leistung von 400 Nm auf, wirbt der Anbieter.

"Das ist mehr, als so mancher PKW. Und das merkt man an der Ampel: Gebe ich im Boost-Modus Gas, lasse ich auf den ersten Metern jeden Sportwagen hinter mir“, schwärmt Roller-Pionier Grübel.

Bei einem Test des ADAC ging die L1e-Schwalbe als Testsieger in ihrer Fahrzeugklasse hervor, die L3e-Schwalbe schaffte es auf den zweiten Platz ihrer Klasse.  

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