Genf 2019: Puritalia stellt 965 PS-Hybriden vor

Die „Berlinetta“ kombiniert V8 und Elektroantrieb

Die Puritalia Berlinetta zitiert klassische Formen. | Foto: Puritalia
Die Puritalia Berlinetta zitiert klassische Formen. | Foto: Puritalia
Gregor Soller

Auch Puritalia möchte in der Welt der luxuriösen Hypercars Fuß fassen: 2012 stellte man den Roadster 427 vor, der sich optisch an der Cobra 427 orientierte. Unter seiner Haube arbeitete der Fünfliter-V8 von Ford, der als Sauger 445 PS und als Kompressorversion 605 PS bieten sollte. Jetzt „schließt“ Puritalia quasi das Dach und legt leistungsseitig eine große „elektrische“ Schaufel nach:  Der V8-Benziner, hier als Front-Mittelmotor verbaut wird, um eine ziemlich exakte 50-50-Gewichtsverteiung zwischen Vorder- und Hinterachse zu erreichen. Kombiniert wird um eine E-Maschine an der Hinterachse ergänzt. Das soll jetzt 965 PS Systemleistung ergeben, das maximale Drehmoment gibt man mit 1.248 Nm an, wovon allein die E-Maschine vom Stand weg 370 Nm bietet. Der Kompressor-Roadster beließ es noch bei maximal 600 Nm.

Das Chassis ist ein Kohlefaser-Monocoque mit angeschraubtem Alu-Hilfsrahmen. Auch die Karosserie besteht aus Kohlefaser. Die Bedienung übernimmt innen ein großer Touchscreen. Aktuell planen die Italiener eine Auflage von 150 Stück. Preise und Produktionsstart wurden noch nicht vermeldet.

Was bedeutet das?

Auch Puritalia hofft, per Elektrifizierung sein klassisch gestyltes Hypercar in den Markt bringen zu können. Hauptproblem: Auch davon gibt es mittlerweile eher sehr viele – und viele der neuen Kleinstserienhersteller, Hypercarmanufakturen oder „Wiederaufersteher“ tun sich schwer, überhaupt zweistellige Stückzahlen an den Mann zu bringen.

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