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General Motors erhöht Elektrifizierungstempo - in China

Nachdem China Elektromodelle weiter fördert, erhöht GM die Schlagzahl bei der Einführung neuer Stromer.

Eine der letzten Neueinführungen in China ist der Buick Velite 6 als Plug-in-Hybrid, später auch als reiner Stromer. | Foto: Buick
Eine der letzten Neueinführungen in China ist der Buick Velite 6 als Plug-in-Hybrid, später auch als reiner Stromer. | Foto: Buick
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Gregor Soller

Laut Matt Tsien, dem Leiter von GM China, sollen von 2021 bis 2023 weitere 10 elektrifizierte Fahrzeugmodelle eingeführt werden, wodurch sich die Zahl der geplanten Modelle auf 20 verdoppelt. Denn bereits zwischen 2016 und 2020 plant GM 10 Stromer für China. Die Beschleunigung des Elektroautos wird auch durch die Quoten befeuert, die China für E-Autos erhoben hat. Um der Flut der neuen Elektromodelle und Plug-In-Hybride standzuhalten, erhöht jetzt auch GM das Tempo.

Dazu kommt, dass China im April in China bekanntgab, die Einfuhrbeschränkungen respektive Zölle auf die Quoten für ausländische Hersteller zu senken. Da GM in China ohnehin schon über zahlreiche inländische Partner und mit rein chinesischen Marken agiert, profitiere man von der Lockerung nur am Rande. Entsprechend plane man laut Tsien, weiterhin mit den aktuellen Joint Ventures mit lokalen chinesischen Automobilunternehmen zu agieren.

Letzte Neuheit ist der Buick Velite 6 Plug-in Hybrid, dem später eine rein elektrische Version folgen wird. Die beiden Velite-6-Modelle nutzen die Elektrifizierung und Connectivity-Technologie von SAIC-GM-Muttergesellschaften, einschließlich der neuesten elektrischen Antriebstechnologie und Connectivitäts-Technologie von Buick.

Das Antriebssystem des Velite 6 Plug-in Hybriden besteht aus elektronisch gesteuerten variablen Getriebe, zwei AC-Permanentmagnet-Synchronmotoren mit Hochleistungs-Lithium-Ionen-Akku und einem 1,5-Liter-Verbrenner. Buick nennt bis zu 700 km Reichweite und einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 1,4 Liter/100 km.

Was bedeutet das?

Während sich GM aus Europa weitgehend verabschiedet hat, bleibt man in China am Ball, wobei ein typisches US-Problem sichtbar wirdm: Man orientiert sich allein an den Aktionären. Wo Gewinne gemacht werden, wird investiert, sonst wird zum Wohle der Aktionäre gespart. Ein Verhalten, das FCA, Ford und GM zeigen – mit durchwachsenem weltweiten Erfolg und sinkenden Marktanteilen gegenüber den asiatischen und europäischen Konkurrenten.

 

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