Frankfurt will 20 Wasserstoffbusse anschaffen

Trotz des geplatzten Projekts mit ebe Europa im Januar setzt die In-der-City-Bus GmbH weiter auf die Brennstoffzellentechnologie.

Zu den möglichen Kandidaten aus der raren Brennstoffzellenbuspalette könnte der Van Hool ExquiCity für Frankfurt in Frage kommen. (Foto: Van Hool)
Zu den möglichen Kandidaten aus der raren Brennstoffzellenbuspalette könnte der Van Hool ExquiCity für Frankfurt in Frage kommen. (Foto: Van Hool)
Redaktion (allg.)
von Claus Bünnagel

Die Stadt Frankfurt am Main plant laut einem Bericht der „Frankfurter Neue Presse“ nach Ausschreibung die Beschaffung von rund 20 Wasserstoffbussen für die Linien 30 und 36. Es ist der zweite Anlauf der Stadt zum Kauf von Brennstoffzellenbussen. Eine erste gemeinsame Bestellung der Städte Frankfurt, Wiesbaden und Mainz von elf Einheiten bei ebe Europa im Rahmen des Projekts H2Bus Rhein-Main sei Mitte Januar geplatzt, weil die Fahrzeuge nicht geliefert werden können.

Fünf Wasserstofftankstellen

Aus dieser Bestellung wollte die Bustochter der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF, die In-der-City-Bus (ICB), drei Fahrzeuge übernehmen. Die Gründe für die Aufstockung von den einst drei auf nun 20 Fahrzeuge werden in dem Bericht nicht genannt. Offen ist auch, wo die Busse betankt werden sollen. Im Großraum Frankfurt gibt es bislang fünf öffentliche H2-Tankstellen.

Noch ein zartes Pflänzchen

Weitere Details zu der geplanten Ausschreibung sind noch nicht bekannt – also weder der angepeilte Zeitraum noch die Anforderungen der Frankfurter an die Wasserstoffbusse. Inzwischen haben einige Hersteller solche im Angebot, darunter Solaris, Van Hool und Safra. In Wuppertal sind seit Dezember die ersten Wasserstoffbusse von Van Hool im Einsatz.

Was bedeutet das?

Im Bus kann die Brennstoffzelle respektive Wasserstoff Sinn machen. Auf erste Ergebnisse darf man deshalb gespannt ein!

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