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Formel E: Vergne gewinnt Finalrennen in New York, Audi holt Teamtitel

Jean-Eric Vergne hat das Formel-E-Finale in New York gewonnen. In einem packenden Rennen setzte sich der frischgebackene Champion gegen Lucas di Grassi durch, der sich mit Platz 2 noch die Vizemeisterschaft sicherte. Sein Team Audi Sport ABT Schaeffler gewann mit zwei Punkten Vorsprung die Teammeisterschaft.

Jean-Eric Vergne krönte seinen Titel mit einem Sieg beim Finalrennen | Foto: FIA Formula E
Jean-Eric Vergne krönte seinen Titel mit einem Sieg beim Finalrennen | Foto: FIA Formula E
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Timo Pape

Jean-Eric Vergne hat das Formel-E-Finale in New York gewonnen. In einem packenden Rennen setzte sich der frischgebackene Champion gegen Lucas di Grassi durch, der sich mit Platz 2 noch die Vizemeisterschaft sicherte. Sein Team Audi Sport ABT Schaeffler gewann dadurch am Ende mit zwei Punkten Vorsprung vor Techeetah die Teammeisterschaft. Das letzte Podium der ersten Formel-E-Generation bestieg außerdem Daniel Abt als Dritter.

Beim Start kamen vor allem die beiden Techeetah-Piloten schnell weg. Andre Lotterer allerdings wegen eines Frühstarts, für den er später bestraft werden sollte. Vergne zog auf der Innenbahn beherzt an Pole-Sitter Buemi vorbei und übernahm die Führung. Lotterer ordnete sich auf Platz 2 ein. Lucas di Grassi ging zudem an Teamkollege Daniel Abt vorbei, der noch einen weiteren Platz gegen Nelson Piquet jr. verlor.

Nach sieben Runden krachte es schließlich zum ersten Mal. Jose Maria Lopez krachte in die Mauer beschädigte sein Auto stark - offenbar verunfallte er mit Luca Filippi und Antonio Felix da Costa, der später für diese Aktion ebenfalls mit einer 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe sowie drei Strafpunkten belegt werden sollte. Filippi fuhr quer über die Strecke - genau in den Bremsweg von Jerome d'Ambrosio. Der Belgier krachte in den NIO - das frühe Doppel-Aus für Dragon Racing beim Heimspiel. Die Rennleitung entschied auf Full-Course-Yellow, um das havarierte Fahrzeug von Lopez zu bergen.

Während der FCY-Phase sprach die Rennleitung eine Strafe gegen Lotterer aus: Der Deutsche bekam eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt - eine harte Entscheidung der Rennleitung. Teamkollege Vergne hingegen kam ohne Strafe davon. Lotterer absolvierte seine Strafe direkt nach der FCY-Phase in Runde 12.

In Runde 13 gingen beide Audis an ihren Vordermännern vorbei: Di Grassi überholte Buemi für Platz 2, Abt ging an Piquet vorbei und übernahm Rang 4. Lotterer spielte als 15. inzwischen keine Rolle mehr in der Spitzengruppe - Audi schon zu diesem Zeitpunkt auf Kurs Teammeisterschaft.

In Runde 19 überholte Abt Buemi und eröffnete vier Umläufe später vorzeitig die Boxenstopps, während die meisten Piloten noch eine Runde länger auf der Strecke blieben. An der Spitze änderte sich durch den Fahrzeugwechsel nichts, außer dass die Top 4 anschließend noch enger beisammen waren. Felix Rosenqvist ging beim Stopp allerdings an Mitch Evans vorbei und kam auf Platz 5 zurück, den er bis zum Ziel behalten sollte.

Zittern bis zur letzten Kurve

Kurz nach dem Boxenstopp überholte Buemi abermals Abt mittels FANBOOST, den er neben dem Deutschen und Vergne gewonnen hatte. Nach einem kleinen Fehler Buemis holte sich Abt den dritten Rang jedoch wenige Runden später zurück. Di Grassi heftete sich seinerseits an die Fersen von Vergne und jagte den Franzosen bis zum Rennende.

Während sich Lotterer am Ende des Feldes noch einmal heranarbeitete und den Titelkampf spannend hielt, weil er es am Ende bis auf den neunten Platz schaffte, biss sich di Grassi wie schon in Punta del Este die Zähne an Vergne aus. Bis in die letzte Kurve fieberten Audi- und Techeetah-Fans mit, denn hätte Buemi Abt noch einmal überholt und Platz 3 geholt, wäre Techeetah Meister geworden. Letztlich brachte Audi den knappen Vorsprung von zwei Zählern ins Ziel und sicherte sich nach drei Renault-Titeln in Folge direkt im ersten Jahr als Werksteam die Teammeisterschaft.

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