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Formel E: Prominenter Berlin-Auftakt bei Jaguar

Zum Formel-E-Auftakt lud Jaguar in die britische Botschaft nach Berlin

Jaguars E-Programm: I-Pace, I-Type 3 und E-Type E. | Foto: G. Soller
Jaguars E-Programm: I-Pace, I-Type 3 und E-Type E. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Die Umstände waren schon mal einfacher für die Briten: Noch immer keinerlei Entscheidung beim Brexit und zuletzt in die roten Zahlen gerutscht – doch das hält das Jaguar-Panasonic-Team nicht davon ab, in Berlin auf das bevorstehende Rennen und die Zukunft anzustoßen. Und dazu lud man die „Familie“ ein, die aus Fans, Stars und Sternchen, Profis, Mitarbeitern und Medien bestand. Darunter Anja Kling, Jürgen Vogel, samt seiner Familie eingefleischter Jaguar-Fan und Hannah Herzsprung. Aber auch Designerin Jade Jagger, Tochter von Mick Jagger war vor Ort.

Sir Sebastian Wood, Britischer Botschafter gab den charmanten Gastgeber und wollte sich und den Anwesenden jegliche Brexit-Diskussion ersparen und hob stattdessen die Freundschaft zwischen Deutschland und Großbritannien hervor, die immer bestehen werde, egal, welche politischen Strömungen es gebe. Ebenfalls anwesend war natürlich Jaguar-Landrover CCO Felix Bräutigam, der seit 1. Januar 2018 zum Chief Marketing Officer und Vorstandsmitglied von Jaguar Land Rover berufen worden war. Und der zugeben muss, dass er nicht mehr nur Benzin im Blut hat.

„Ich merke, dass langsam immer mehr Elektronen in mein Blut kommen.“

Kommentierte er eine Frage nach der Emotion elektrischer Fahrzeuge, die ja viel leiser agieren als ein V8 eines F-Type. Und wie sieht Designerin Jade Jagger das? „Ich fahre seit 12 Jahren ein Elektroauto“, kommentiert Mick Jaggers Tochter staubtrocken. Und bleibt bei ihren erfrischend ehrlichen trockenen Aussagen, auch zum Thema Nachhaltigkeit. Das ist für sie

„not fuck up our next generations!“

Wie bitte? Ja, Frau Jagger hatte kein Mikro in der Hand, ging aber trotzdem mal davon aus, dass sie schon alle verstanden haben. Britische Coolness – woraufhin die Diskussion nochmal zurück an Gastgeber Wood ging, der einmal mehr auf die deutsch-britische Freundschaft verwies – auch das auf britisch-lässige Art: „Beide Länder haben sich gegenseitig immer inspiriert und das wird auch so bleiben“, erklärte er sinngemäß und zitierte Bach auch als Inspiration für die Beatles und Stones. Und zum Abschluss fragte Jade Jagger, woher wohl das Wort „Jaguar“ stamme? Richtig! Aus dem Deutschen.

Anschließend trat noch das Team mit Renndirektor James Barclay samt den Formel-e-Fahrern Mitch Evans und Alex Lynn auf, die mit dem bisher Erreichten durchaus zufrieden sind: Es sei das dritte Jahr in der Formel e und man hätte nicht mehr geplant, als mal vorne mitzufahren und vielleicht mal aufs Podium zu kommen, erklärt Barclay bescheiden, denn, was viele vielleicht nicht wissen: Das ganze Team sei von 0 auf neu aufgebaut worden und nicht ausschließlich für die Racer zuständig, denn ähnlich wie bei BMW versuchen auch die Briten, aus der Formel e Synergien zur Serie zu ziehen. Und da glaubt Barclay, dass man noch große Schritte vor sich habe – und vergleicht die Situation der Elektromobilität heute mit dem Mobiltelefon in den 1980er-Jahren. Aus der I-Pace-Trophy kam Célia Martin auf die Bühne, die sich im Markenpokal ebenfalls elektrisch eingroovt.

Was bedeutet das?

Die Briten haben es aktuell nicht leicht und sind selbst zusammen mit dem Mutterkonzern Tata auch kein Gigant bunter den weltweiten Autoherstellern – und bewahren sich vielleicht gerade deshalb eine familiäre Atmosphäre samt hohem ästhetischem Anspruch.   

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