Ford verdoppelt bei Sync 4 Rechenleistung

Sync 4 soll laut Ford einen weiteren großen Schritt gegenüber Sync 3 bedeuten

Sync 4 debütiert im F-150 und Mustang Mach-E. | Foto: Ford
Sync 4 debütiert im F-150 und Mustang Mach-E. | Foto: Ford
Gregor Soller

Mehr Rechenleistung, TomTom-Navigation und abstrakte Kommunikation: Auch Ford geht mit Sync 4 den nächsten Schritt beim Infotainment. Beim Navi kooperiert man mit TomTom, außerdem wurde die Rechenleistung verdoppelt. Heißt: So kann das bordeigene Ford-Navigationssystem künftig alle 30 Sekunden aktualisiert werden und Verkehrsinformationen in Echtzeit liefern. Dies soll Nutzern ermöglichen, situationsgerecht auf eine staufreie Route auszuweichen. Einen Schritt Richtung Schwarmintelligenz geht man ebenfalls: Der Tom-Tom-Service kann auch Staus vorhersagen, indem Millionen Datensätze aus miteinander verbundenen Navigationsgeräten ausgewertet werden. Dazu kommen laut Ford Basics wie eine verbesserte Sprachverarbeitung. So soll Sync 4 kann laut Ford auch umgangssprachliche Anfragen verstehen können und dem Fahrer etwa Vorschläge für das nächste Restaurant unterbreiten. Auch der Kontakt zu Freunden und Familie per SMS oder E-Mail soll einfacher werden.

 

Während in den  F-150 in den USA bereits damit ausgestattet ist, feiert die „Ford SYNC 4A Connected Vehicle“-Technologie ihre Premiere in Europa wahrscheinlich im Mustang Mach-E. Das Elektroauto soll im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Die Software soll dank Cloud-Abrufen auch sehr genaue Voraussagen zur tatsächlichen Batterie-Reichweite ermöglichen. Erstmals kommt in einem Ford darüber hinaus ein Multifunktions-Tablet zum Einsatz.

Was bedeutet das?

Ford orientiert sich beim Mach-E offensichtlich an Tesla – und hebt Sync 4 nebenbei auf einen neuen, deutlich besser bedienbaren und rechenstärkeren Stand.

 

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