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Ford und Strawberry Energy laden gratis Smartphones

Ford und das Startup-Unternehmen Strawberry Energy haben in London Bänke mit Solarsäulen aufgestellt. An denen gibt es Infos und Internetzugang. Außerdem kann man  mobile Endgeräte kostenlos laden.

Die smarte Strawberry-Stadtmöblierung jetzt in Ford-Optik. | Foto: Ford
Die smarte Strawberry-Stadtmöblierung jetzt in Ford-Optik. | Foto: Ford
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Gregor Soller

Dass es Ford auch ernst meint mit dem Wandel vom reinen Autohersteller zum Serviceprovider, beweist man nicht nur mit dem Einstieg ins Fahrradvermietgeschäft, sondern auch mit den smarten Bänken. Nachdem Strawberry Energy bereits zehn Bänke installiert hat, möchte man diese Zahl mit Ford verdoppeln.

Außerdem misst die smarte Solar-Stadtmöblierung Werte von Lärm, Kohlendioxid, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Diese Infos werden den Nutzern vor Ort sowie den teilnehmenden Londoner Stadtbezirken kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Idealfall könnten sie sogar zur künftigen Städteplanung beitragen. Der Wi-Fi-Zugang sowie die Möglichkeit zum Aufladen, sowohl kabellos als auch über Steckverbindungen, ist kostenlos.

Darüber hinaus wird bei den Londoner Stadtmöblierungen die Möglichkeit angeboten, an britische Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Die gemeinnützige Stiftung Ford Fund des Automobilherstellers kann nach eigenen Angaben Spenden in Höhe von bis zu 10 000 Pfund (ca. 11 400 Euro) entgegennehmen und die frei wählbaren Beträge sicher an die Adressaten weiterleiten. Neben der Bank bietet Strawberry Energy auch noch einen "Smart Tree" an, der ähnlich konfiguriert ist und nachts auch noch Licht bietet. Außer in London ist Strawberry mit den smarten "Bänken" und "Bäumen" bereits in mehreren Städten Europas präsent.

Was bedeutet das?

Die smarte Stadtmöblierung von Strawberry Energy ist prinzipiell eine tolle Idee, optisch ansprechend umgesetzt. Finanziert werden dürfte das Ganze langfristig über Werbung und Daten, für die man kostenlose Energie oder eines Tages gar kostenlosen Transport bekommen könnte. Inwieweit Ford sich hier weiter engagiert, bleibt abzuwarten.

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