Ford-Tochter Spin launcht E-Tretroller in Köln

Auch der US-Mikromobilitäts-Spezialist will bei den E-Tretrollern in Europa ein Wörtchen mitreden und geht im Frühjahr in Köln, dann in weiteren deutschen Städten an den Start. In den USA erprobt man ein System mit fixen Ladestationen, um das Verkehrsmittel nachhaltiger zu machen.

Ein anderer Spin: Die Ford-Tochter erprobt in den USA feste Ladestationen, die die Bereitstellung erleichtern und Rollerchaos vermeiden sollen. | Foto: Ford
Ein anderer Spin: Die Ford-Tochter erprobt in den USA feste Ladestationen, die die Bereitstellung erleichtern und Rollerchaos vermeiden sollen. | Foto: Ford
Johannes Reichel

Die Mikromobilitätssparte der Ford Motor Company Spin will erstmals international expandieren. Das Unternehmen werde in diesem Frühjahr seine erste internationale Flotte von Free-Floating-Elektrorollern in Köln auf die Straße bringen, weitere deutsche Städte sollen bald darauf folgen, teilte das Unternehmen jetzt mit. Um seine internationale Präsenz weiter auszubauen, wolle man sich im März auch auf die offizielle Ausschreibung für Elektroroller der Stadt Paris bewerben. Außerdem prüft der Anbieter die Möglichkeiten, sich an bevorstehenden Verfahren für Elektroroller-Pilotprojekte in Großbritannien zu beteiligen.

Man sei mit über 20 exklusiven Partnerschaften in den USAein vertrauenswürdiger Partner für über 60 Städte und 25 Universitäten und entwickle langfristig erschwingliche und zuverlässige Mobilitätsalternativen für Pendler. Der Anbieter betont, dass die Sicherheit der Fahrer stets an erster Stelle steht. Außerdem stimme man sich vor jedem lokalen Markteintritt eng mit den jeweiligen Behörden ab und vergrößere seine Flotte nur im verantwortungsvollen Rahmen. Zudem arbeite man mit Privatunternehmen, Interessensvertretungen und lokalen Organisationen zusammen, um eine Mobilitätslösung zu ermöglichen, die den individuellen Bedürfnissen und Herausforderungen der jeweiligen Stadt oder des Universitäts-Campusses gerecht wird.

Neuer Ansatz: Feste Ladestationen für bessere Verfügbarkeit und Ordnung

Spin ist seit November 2018 Teil der Ford Mobilitätssparte. Spin und Ford arbeiten gemeinsam an der Erschließung neuer Märkte und ermöglichen mit ihrem erfolgreichen Geschäftsmodell nachhaltige und innovative Mobilitätslösungen. Vor kurzem hat man angekündigt, in Produkt- und Infrastrukturprojekte zu investieren, die nachhaltige Mobilität durch E-Scooter-Sharing ermöglichen. Dazu zählt auch die Errichtung von hunderten von Ladestationen (sogenannte Spin Hubs) überall in den USA, um die Elektroroller noch einfacher zur Verfügung zu stellen und unkontrollierte, größere Ansammlungen von Elektrorollern an einem Ort zu vermeiden.

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