Ford präsentiert Tesla-Killer im November

Ford wird am 17.11. seinen Stromer - ein Sport-SUV mit Mustang-Anleihen - präsentieren.

Bisher ist Fords erster ernst gemeinter Stromer unter dem Namen "Mach e" bekannt. | Foto: Ford
Bisher ist Fords erster ernst gemeinter Stromer unter dem Namen "Mach e" bekannt. | Foto: Ford
Gregor Soller

Bereits 2020 möchte auch Ford seinen Stromer am Start haben, der ziemlich exakt auf Teslas Model 3 und Model Y zielt. Am 17.11. soll die bisher „Mach E“ genannte Studie zeitglich auf der L.A.-Autoshow und in Oslo präsentiert werden, womit auch die Hauptmärkte benannt wären. Damit präsentiert das „Team Edison“ sein erstes Produkt, seit es 2017 gegründet wurde, um Elektrofahrzeugen für die Weltmärkte zu entwickeln. Konkrete Angaben zu den Leistungen hat Ford bisher keine gemacht, doch nachdem das Auto optisch Anleihen beim Mustang nimmt, wird es eher kräftig ausgelegt werden, zumal Ford schon angekündigt hat, dass der Mach E „wie die Hölle“ gehen werde. Von o auf 100 km/h soll es keine vier Sekunden dauern, was auf über 400 PS Leistung schließen lässt. Außerdem soll gemäß WLTP-Testzyklus eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern möglich sein, was auf einen großen Akku mit 100 kWh plus x an Kapazität hindeutet. Der natürlich Schnellladefähig sein sollte, mit bis zu 150 kW.

Ein US-Ladeinfrastruktur-Partner von Ford verreit zudem, dass es mindestens zwei unterschiedliche Batteriepakete sowie Ausführungen mit Heck- und Allradantrieb geben soll, womit Ford vom Stand weg eine kleine „Range“ aufgezogen hätte. So könnte der Basispreis unter 40.000 Dollar starten, während die Topmodelle eher zwischen 55.000 und 65.000 Dollar – je nach Ausführung – liegen dürften. Je nachdem, wie heiß die Preise sind, könnte der fette Ford auch in Europa schnell Karriere machen – als wilde Tesla und –Deutschpremiumalternative – für idealerweise etwas kleineres Geld.

Was bedeutet das?

Auch Ford startet seine Elektrifizierung „oben“ und lässt eine Art wildes Mustang-SUV von der Leine – das auch bei GM und FCA Nachahmer finden und eines Tages die V8-Ponycars Mustang, Camaro und Challenger ablösen könnte.

 

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