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Ford: Neue Pläne für E-Autos und Connectivity

Laut der Plattform Automobil Produktion will Ford seine elektrifizierten Fahrzeuge im mexikanischen Werk Cuautitlan für den US-Markt produzieren. In Indien kooperiert man in Sachen Connectivity und Benzinmotoren mit Mahindra.

Ford will auch die Pickups Ranger und F-150 als Elektromodelle bringen. | Foto: Ford
Ford will auch die Pickups Ranger und F-150 als Elektromodelle bringen. | Foto: Ford
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Gregor Soller

Auch Ford elektrifiziert seine Modellpalette - und könnte dazu weitere Investitionen in Mexico tätgen: Nach den Angaben von Rodrigo Jiménez Solomón, Director of Industrial Development of the Economic Development Secretariat in Mexiko, soll demnächst eine Bestätigung zur Produktion eines ersten Modells erfolgen. Dann soll auch die Höhe der Investitionen bekannt gegeben werden. Die Ankündigung der mexikanischen Regierung wurde von Ford bisher nicht öffentlich bestätigt. Gerüchten zufolge soll in Mexico ab 2020 ein D-Segment-CUV und ein Elektro-Sportler gefertigt werden. Bis 2025 könnte das Werk in Cuautitlan pro Jahr rund 77.000 Elektroautos produzieren. Aber auch die Nutzfahrzeuge und Geländewagen sollen elektrisch werden – was durch die Zusammenarbeit mit VW beschleunigt werden könnte: Ab 2025 will Ford elektrische Varianten von F-150, Ranger, Transit und Bronco. Dazu plant Ford bis 2022 Investitionen in Höhe von elf Milliarden Dollar in elektrische und elektrifizierte Fahrzeuge.

In Indien lehnt man sich dagegen an Mahindra an: Interessanterweise soll Mahindra Ford künftig mit Bharat-VI-konformen (entspricht in etwa Abgasnorm Euro 6) Benzinern beliefern, um Fords Benziner-Portfolio in aktuellen und zukünftigen Modellen für Indien zu stärken. Spannender und zukunftsträchtiger ist aber die Kooperation, um gemeinsam vernetzte Fahrzeuglösungen zu entwickeln, die beide Marken gemeinsam nutzen können.

Was bedeutet das?

America first und wahre Stärke sehen anders aus: Die Elektromobilität möchte Ford jetzt auch in Mexico hochfahren und in Indien lässt man sich Benziner von Mahindra zuliefern – einem Konzern, den man weltweit allenfalls durch die Formel e und die Tochter Ssangyong kennt – was im Umkehrschluss Mahindras Drang zur Weiterentwicklung unterstreicht.  

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