Ford: E-"Bock" für den FC-Bock

Geißbock Hennes IX., seines Zeichens Maskottchen der Fußballmannschaft 1. FC Köln, hat seinen eigenen E-Transit von Ford bekommen - inklusive Köttelwanne. Damit geht´s vollelektrisch ins Stadion.

Geißbock Hennes lässt sich jetzt elektrisch chauffieren. Bild: Ford
Geißbock Hennes lässt sich jetzt elektrisch chauffieren. Bild: Ford
Nadine Bradl

Das hätte sich Stammvater Hennes I. wohl nicht träumen lassen: Er selbst - seit 1950 als Maskottchen des 1. FC Köln im Einsatz - lebte auf einem Bauernhof in Köln-Müngersdorf unweit des Stadions und wurde zu den Heimspielen noch im Anhänger vom Moped seines Betreuers gezogen. Sein inzwischen achter Nachfolger fährt künftig elektrisch im eigenen Hennes-Mobil vor.

"Hennes mobil" von Ford und UPS

Hans Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, hat kürzlich den umgebauten Ford Transit Custom Plug-in Hybrid am Geißbockheim auf dem Trainingsgelände des 1. FC Köln an Hennes IX. und seinen Betreuer Ingo Reipka übergeben. Zusammen mit UPS, dem neuen Logistikpartner des 1. FC Köln, stellt Ford das "Hennes-Mobil" für den Transport des Geißbocks zur Verfügung.

50 Kilometer Reichweite und Köttelwanne

Der Ford Transit Custom Plug-in Hybrid habe dank seiner Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 14 kW/h eine elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern. Das reiche also locker, um Hennes die rund zehn Kilometer lange Strecke von seinem Zuhause im Kölner Zoo zum Rheinenergiestadion elektrisch hin und zurück zu chauffieren. Damit der Geißbock der Rasse "Bunte Deutsche Edelziege" im "Hennes-Mobil" möglichst komfortabel unterwegs ist, haben die Ford-Werke den Transit extra umgebaut. Der Ford-Transporter verfügt unter anderem über eine Rampe, damit Hennes sein Gefährt selbst betreten kann, seitliche Luftschlitze und eine extra Köttelwanne.
 

"Wir sind schon eine kurze Proberunde gefahren und Hennes fühlt sich sehr wohl in seinem neuen Ford Transit", sagt Ingo Reipka, der bereits seit 2006 Hennes IX. und seine beiden Vorgänger betreut.

Profis fahren Kuga

Der 1. FC Köln ist im vergangenen Jahr als erster Bundesligist für seinen Nachhaltigkeitsansatz nach dem "ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften" zertifiziert worden und hat sich mehrere Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Bis zum Ende des Jahres soll unter anderem die Hälfte des Fuhrparks aus Elektro- und Hybrid-Modellen bestehen. Erst kürzlich hat Ford dem FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle den vollelektrischen Ford Mustang Mach-E als neuen Geschäftswagen übergeben. Und auch die Spieler lassen sich von alternativen Antrieben überzeugen. Eines der beliebtesten Modelle der Profis sei der Ford Kuga Plug-in Hybrid.

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