Ford: 750 AC-Säulen im Werk Köln

Auf den Ford Werksarealen in Niehl und Merkenich errichtet der Hersteller 750 11-kW-AC-Ladestationen bis Anfang 2022, die anfangs intern, später auch extern nutzbar sein sollen.

Smarter Laden: Nach den internen Tests sollen die 11-kW-Ladestationen auch auf die externen Parkplätze ausgeweitet werden. | Foto: Ford
Smarter Laden: Nach den internen Tests sollen die 11-kW-Ladestationen auch auf die externen Parkplätze ausgeweitet werden. | Foto: Ford
Johannes Reichel

Der Automobilhersteller Ford hat weitere Investitionen in die Ladeinfrastruktur angekündigt und installiert 750 Ladesäulen auf seinen Kölner Werkgeländen in Niehl und Merkenich. Man wolle parallel zum Marktstart des Ford Kuga Plug-In Hybrid die vorhandenen Lademöglichkeiten aufstocken, heißt es. Die Anlagen seien nicht nur innerhalb des Werkes, sondern zu einem späteren Zeitpunkt auch auf den Parkplätzen außerhalb des Werkgeländes nutzbar. In einer ersten Phase entstehen bis spätestens Ende dieses Jahres 328 Ladesäulen innerhalb des Werkes, um zunächst der unternehmenseigenen Flotte das Laden zu ermöglichen sowie vor allem auch das administrative Lademanagement zu testen. Im Vordergrund stehe dabei die Regelung des Zugangs und der Dauer sowie die Steuerung eines potenziellen Bezahlsystems, skizziert der Hersteller. Man habe sich dabei bewusst für "intelligente" Wallboxen entschieden, so dass "smart charging" ermöglicht wird und Ladesäule, Fahrzeug und Nutzer mittels einer App wie der FordPass App miteinander kommunizieren können.

Sollte der Test erfolgreich verlaufen, soll die Ford-eigene Ladeinfrastruktur auch sukzessive auf die angrenzenden externen Parkflächen erweitert werden, so dass neben den Besuchern auch die gesamte Belegschaft Zugang zu den 11-kW Wechselstrom-Ladepunkten hat. Das Laden am Arbeitsplatz ist bis 2030 steuerbefreit, was bedeutet, dass die Beschäftigten keinen geldwerten Vorteil versteuern müssten, führt der Anbieter an. Da alle Ladesäulen eichrechtskonform seien, zeigt das Display dem Tankenden direkt die geladenen Kilowattstunden an.

Der Aufbau dieser Ladeinfrastruktur fügt sich in ein europaweiten Ford-Projekt, bei dem zu einem späteren Zeitpunkt noch der Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur an den deutschen Standorten in Aachen und Saarlouis sowie an den Standorten in England, Belgien, Rumänien und Spanien folgen soll. Insgesamt will der Automobilhersteller bis 2023 rund 1.000 Ladesäulen in seinen europäischen Werken aufbauen.

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