Fisker plant bis Mitte 2025 vier Modelle

Fisker will seine Palette bis 2025 auf vier Modelle erweitert haben, wobei er das langfristige Ziel verfolgt, Elektromobilität als Dienstleistung anzubieten und als „Maas“ – also „Mobility-as-a-service“-Unternehmen aufzutreten.

Bis 2025 will Fisker vier Modelle im Portfolio haben. | Foto: Fisker
Bis 2025 will Fisker vier Modelle im Portfolio haben. | Foto: Fisker
Gregor Soller

Neben dem Ocean und der Luxuslimousine auf Basis des EMotion-Konzepts sollen ein vom Ocean abgeleitetes Sport-Crossover und ein Pickup-Truck kommen. Dabei dürfte er unter anderem VWs MEB-Plattform nutzen, denn er kündigt an, das jedes Fahrzeug über Plattformen, Batteriepacks und Komponentensysteme der weltweit führenden Automobilhersteller und Technologielieferanten verfügen soll. Heißt, Fisker wird die kapital- und kostenintensive Produktion diesmal komplett auslagern.

Henrik Fisker, Chairman und CEO, erklärte dazu:

„Als wir Fisker Inc. gründeten, haben wir uns vorgenommen, ein Unternehmen zu gründen, das Elektromobilität als Dienstleistung bereitstellen kann, aber dies durch eine Reihe von hochemotionalen und differenzierten Fahrzeugen tut. Zusammen mit unserem innovativen Leasingprogramm werden wir in der Lage sein, eine vielfältige Auswahl an Produkten für eine Vielzahl von Kunden in vielen verschiedenen Budgets zu bieten."

Was bedeutet das?

Fisker versucht einen interessanten Mittelweg zwischen Autohersteller und Digital-Dienstleister. Man darf gespannt sein, ob das Modell funktioniert. Das Portfolio dürfte bis auf en Pick-up weltweit funktionieren. Europa und seine Flotten hat der gebürtige Däne als Kundenpool fest eingeplant.

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