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Fisker Pear: Start ab Ende 2025

Vom „Ocean“ konnte Fisker laut KBA 2023 noch 239 Stück in Deutschland zulassen. Dessen Stückzahlen sollen heuer massiv steigen und ab 2025 soll sie der PEAR weiter erhöhen.

In den USA soll der PEAR ab 29.990 Dollar vor Steuern starten. In der EU hoffen wir auf diesen Preis in Euro. | Foto: Fisker
In den USA soll der PEAR ab 29.990 Dollar vor Steuern starten. In der EU hoffen wir auf diesen Preis in Euro. | Foto: Fisker
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Gregor Soller

Auch Henrik Fisker ist für seine Art, Autos einfacher zu denken, bekannt: Wie er jetzt der  Plattform „Autocar“ erklärte, sei der entscheidende Faktor für einen profitablen Verkauf des PEAR, der in den USA ab 29.900 Dollar vor Steuern starten soll eine kosteneffiziente, maßgeschneiderte Architektur, die aber nichts mit dem Ocean zu tun hat. Und: So wenig Bauteile wie möglich! Gegenüber „Autocar“ erklärte er:

„Als wir mit dem PEAR anfingen, habe ich den Ingenieuren gesagt, dass sie 25 Prozent aller Teile herausnehmen sollen. Eliminiert sie einfach. Findet einen Weg. Es war qualvoll. Wir hatten monatelang jeden zweiten Tag Meetings, und es gelang ihnen, 35 Prozent aller Teile im Auto zu eliminieren.“

Zwei Zentralrechner statt vieler Steuergeräte

Man habe auch eine eigene, kosteneffiziente elektronische Architektur für den circa 4,55 Meter langen PEAR entwickelt, bei der nur zwei Computer für den Betrieb des gesamten Fahrzeugs benötigt werden. Sie soll sehr schnell rechnen und wenig Strom verbrauchen. Antriebsseitig soll der PEAR mit zwei Akkuoptionen angeboten werden: Die erste soll eine Reichweite von 320 Kilometern nach WLTP ermöglichen, die zweite 560 Kilometer, wovon real im Worst Case eher knapp 200 und knapp 400 übrig bleiben dürften. Der PEAR wird laut Fisker in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen können und sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb angeboten. Zum Portfolio soll auch eine Performance-Version, der PEAR Extreme, gehören.

Derzeit laufen laut dem CEO Gespräche über einen Produktionspartner. Die Fertigung des PEAR im Heimatmarkt des US-Start-ups soll bisherigen Aussagen folgend von dem taiwanesischen Technologieunternehmen Foxconn übernommen werden. Die ersten Prototypen des PEAR sollen 2024 auf die Straße kommen, bevor ab Ende 2025 Kundenfahrzeuge ausgeliefert werden, so Henrik Fisker.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

In die Serie gehen soll auch das zweireihige, sechssitzige Layout, ein isolierter Frunk, der Lebensmittel warm oder kühl und Gerüche aus dem Innenraum fernhält, die mit minimalem Platzbedarf versenkbare „Houdini“-Kofferraumklappe, um den Zugang zum Gepäck in engen Räumen zu verbessern, und ein Lounge-Modus, der die Sitze in Betten verwandeln kann. Fisker weiß, dass er hier etwas Besonderes bieten muss:

„Wir bringen kein Fahrzeug von Fisker auf den Markt, wenn wir nicht mindestens vier einzigartige Merkmale haben. Wenn ich nur ein weiteres Elektroauto in der Größe eines Volkswagen Polo bauen würde, könnte man mich vergessen, denn warum sollte man dieses Auto kaufen?“

Optisch erinnert der PEAR tatsächlich an einen großen Fiat Panda. Doch Fiat hat es leider verpasst, sich dieses Statement in der Mittelklasse zu trauen. Man darf gespannt sein, wie der PEAR ankommt. 

Was bedeutet das?

Beim PEAR lehnt sich Fisker weiter aus dem Fenster als beim Ocean. Er dürfte in Summe auch das spannendere Auto sein und deutlich mehr Kunden erreichen. Hoffen wir, dass er bis 2025 alle Bucks beseitigt hat und das Auto wirklich serienreif zum Kunden bringt. Die Ideen sind clever!

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