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Fisker Ocean ist ab 27.11.2019 bestellbar

Fisker macht Ernst: Das E-SUV heißt „Ocean“ und soll per App geleast werden können. Offizielle Präsentation ist am 4.1.2020

Typisch Fisker: Das aufällig gestaltete Solardach. | Foto: Fisker
Typisch Fisker: Das aufällig gestaltete Solardach. | Foto: Fisker
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Gregor Soller

Auch Henrik Fisker twittert gern – und veröffentlichte zuletzt Details zu seinem E-SUV, das „unter 40.000 Dollar“ starten soll – ab 2021. Neu ist dabei vor allem der Vertrieb über ein flexibles, auf einer App beruhendes Leasingmodell. Dazu gab Fisker auch erste Preise bekannt, die "unter 400 Dollar im Monat" liegen sollen - das durchschnittliche Leasingfahrzeug in den USA koste rund 432 Dollar. Wirklich verkaufen wolle man allenfalls die "Fill-Spec-all-in-Version", die dann alleerdings rund 75.000 bis 79.000 Dollar kosten werde. Trotzdem geht es Fisker um "affordability":

„Die Zukunft der Mobilität besteht darin, ein Elektrofahrzeug ohne Aufwand, langfristige Bindung und die abschreckend hohen Betriebskosten zu genießen.“

Der gesamte Betrieb des Fisker Ocean soll entsprechend einfach sein, zumal sich Fisker um den gesamten Service und die Wartung kümmern will – wovon bei E-Autos nicht viel anfällt. Die Reichweite soll bis zu 300 Meilen (gut 480 Kilometer) betragen. Je eine E-Maschine an der Vorder- und Hinterachse sorgen für Allradantrieb. Die Lithium-Ionen-Batterie soll eine Kapazität von 80 kWh haben, gefertigt werden soll der Ocean in den USA. Und auch Fisker hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben: Immer wieder sammelt der Firmenchef selbst Müll am Strand und will jetzt auch recycelte, veganen und innovative Materialien ins Auto bringen – nicht unbedingt direkt aus den Produkten, die er am Strand gesammelt hat, aber immerhin.

Der Teppichboden soll zum Beispiel vollständig aus dem Nylon alter Fischernetze bestehen, womit auch ein Bezug zum Namen des Autos hergestellt wäre. Und wie einst beim Karma setzt Fisker auch beim Ocean auf ein Solardach als extra Energiequelle, das pro Jahr bis zu 100 Meilen respektive gut 1600 Extra-Kilometer bringen könnte. Und natürlich plant auch Fisker den „Ocean“ als Plattform, auf der weitere Modelle folgen sollen. Wie finanziert Fisker das Alles? Diesmal mit der Credit Suisse, außerdem bleiben die Autos durch das Leasingmodell weitestgehend Eigentum der Firma, das heißt, Fisker muss in erster Linie die Herstellung und den Service der Autos finanzieren. In einem Interview deutete er außerdem an, dass man bezüglich der Leasingdauer flexibel sein wolle und die Autos für ein oder fünf Jahre verleasen könnte und auch die gebrauchten Fahrzeuge wieder aus dem Pool heraus verleasen könne. Wir sind schon gespannt auf die nächsten Tweets.

Was bedeutet das?

Im Gegensatz zu seinen hochemotionalen rundlichen Luxuslimousinen hat Fisker den „Ocean“ sehr pragmatisch gestaltet und zielt damit auf den Kern der Weltmärkte. Auf dass er so schnell auf hohe Stückzahlen kommt. Die Pilotfertigung soll Ende 2021 anlaufen, die Großserie dann 2022 starten - mit unterschiedlichen Leasingmodellen, die einen Teil von Fiskers Erfolg auf dem Markt mitbestimmen dürften.

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