Fisker errichtet neues Headquarter in Los Angeles

Das Unternehmen stärkt seine kalifornischen Wurzeln mit zwei Standorten an der US-Westküste.

Künftig soll das Fisker-Programm vier Modelle umfassen. | Foto: Fisker
Künftig soll das Fisker-Programm vier Modelle umfassen. | Foto: Fisker
Gregor Soller

Das 2016 in Südkalifornien gegründete Unternehmen Fisker wird seinen neuen Hauptsitz mit dem Namen "Inception" im Continental Park an der Rosecrans Avenue 1888 in Manhattan Beach errichten. Der neue globale Hauptsitz mit einer Fläche von mehr als 3.000 Quadratmetern soll so konzipiert werden, dass der Raum für die Zusammenarbeit maximiert wird - aber nicht auf der Grundlage der Anzahl der Schreibtische, sondern um den Mitarbeitern die Flexibilität zu geben, sowohl aus der Ferne als auch im Büro zu arbeiten. Henrik Fisker, Vorsitzender und CEO von Fisker, erklärte dazu:

„Wir wussten bereits, dass Südkalifornien unsere zukünftige Heimat sein würde. Da allein bis Ende des Jahres 2020 bis zu 100 weitere Mitarbeiter in das Unternehmen eintreten sollen, bestand unsere Herausforderung darin, die richtige Einrichtung zu finden, um unser Wachstum zu unterstützen."

Der neue Hauptsitz in Manhattan Beach soll es ermöglichen, ein Fahrzeug von der Skizze bis zum Produktionsstart entwickeln zu können und zwar so, dass der Ablauf mit der Digital-First-Philosophie übereinstimmt. Das Fisker-Büro "Source Code", das nach dem gleichen Konzept wie das Hauptquartier in Los Angeles gegründet wurde, befindet sich im Mission District von San Francisco und ist der Schwerpunkt und das Entwicklungszentrum für die Software und Fahrzeugelektronik des Unternehmens, sowohl für die Fahrzeug- als auch für die Fisker-Datencentertechnologie.

Fisker plant bis 2025 eine Erweiterung des Portfolios auf vier-Fahrzeuge. Neben dem SUV Ocean wird die soll es die angekündigte Supersportlimousine auf Basis des EMotion-Konzepts beinhalten (die mit Feststoffakkus starten soll), ein Extremsport-Crossover und einen Pickup-Truck. Wobei man hier Segment verändernde Details bieten will.

Bei der Schaffung seines FF-PAD-Entwicklungsprozesses (Fisker Flexible -Platform Adaptive Design) ist Fisker als Plattform-Agnostiker positioniert und beabsichtigt, die endgültige Auswahl auf der Plattform für die Ocean in Bälde zu treffen. Im Gespräch war dazu bereits der MEB-Baukasten von Volkswagen. Der Produktionsstart soll im vierten Quartal 2022 erfolgen.

Was bedeutet das?

Fisker stellt viele neue Leute ein und errichtet ein neues Headquarter. Konkrete Schritte Richtung Serie, doch das vierte Quartal 2022 liegt dann doch noch in weiter Ferne – auf dass Fisker und sein Team bis dahin durchhalten und eine Basis für den „Ocean“ finden.

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