Fischer: Wallboxgehäuse aus Mineralwerkstoff

Mit einem umweltfreundlichen, flexibel gestaltbaren und wetterfesten Werkstoff will der Spezialist mehr Nachhaltigkeit ins Wallboxdesign bringen.

Nachhaltig und haltbar: Fischer wirbt für seine Wallboxgehäuse aus Mineralwerkstoffen, die am Stammsitz in Friedberg entwickelt wurden. | Foto: Fischer
Nachhaltig und haltbar: Fischer wirbt für seine Wallboxgehäuse aus Mineralwerkstoffen, die am Stammsitz in Friedberg entwickelt wurden. | Foto: Fischer
Johannes Reichel

Der bayerische Werkstoffspezialist Fischer-AIC hat jetzt ein Wallboxgehäuse aus wetterfestem, uv-beständigem und robustem Mineralwerkstoff von Klöpfer Surfaces vorgestellt. Das Material soll hohe Haltbarkeit mit Individualisierbarkeit kombinieren. Normalerweise Ansprechpartner für Architekten und private Bauherren mit hohen Qualitätsansprüchen, designte das Unternehmen ein Konzept, das auch architektonische Ansprüche für Kunden von Ladeinfrastruktur erfüllen soll. Die Basis bildet ein stabil verschweißtes Edelstahlgerüst mit einem fast 120 Kilogramm schweren Stahlkörper. Das Gehäuse hängt frei an der Fassade, ist oben am Fassadenmaterial nicht verbunden. Der Edelstahlkoffer wurde mit dem Mineralwerkstoff Hi Macs von Klöpfer Surfaces verkleidet. Passend zur Optik des Büros und der Produktionshallen wählte man hier in einen hellen Grünton. Drei wandhängende Wallboxen und eine Standsäule bieten den Kunden und Mitarbeitern von fischer kostenlosen Ladestrom. Zusätzlich wurde die Paketablage sowie das Hinweisschild für die Anlieferung aus demselben Material gefertigt. So zieht sich eine architektonische Linie über den gesamten Außenbereich und ergänzt das Design der Wallboxen um Kommunikationsmodule.

Mit 1,80 m x 0,75 m Außenmaßen biete das wandhängende Gehäuse ausreichend Platz für die Technik der Wallbox, zudem sicheren Wetterschutz vor Regen und Schnee. So muss der Ladestecker nicht von Wasser oder Schnee befreit werden, die Ladevorrichtung sei immer sauber, nicht verreist und auch das aufgerollte Kabel gut geschützt vor Schmutz und Wetter. Auch die Standsäulenversion, die auf einem frostsicheren Betonfundament platziert ist, bietet diesen Schutz. Mit 2,20 m 0,75 m misst sie noch etwas höher als das Wand-Pendant.
 

 

Nachhaltigkeit mit Zertifikat

Der Mineralwerkstoff Hi Macs besteht aus 67 Prozent natürlichen Mineralien, 30 Prozent feinstem Acryl und 3 Prozent natürlichen Farbpigmenten. Aus dieser Mischung entstehe ein Material mit einer glatten, porenfreien, thermisch formbaren und optisch nahtlosen Oberfläche. Es ist wetter- und UV-beständig, frostsicher und extrem robust. Dank der, durch und durch homogenen Oberfläche seien Wasserflecken ebenfalls kein Thema. Zudem ließen sich die meisten anderen Flecken einfach mit einem nassen Tuch abwischen, Kratzer oder Kerben könnten repariert werden, die Oberfläche soll danach wieder aussehen wie neu. Gleichzeitig sei das Material nachhaltig und auch der Produktionsprozess von Hi Macs setze auf hohe Umweltstandards. Das Material ist mit dem Deutschen Nachhaltigkeitszertifikat ausgezeichnet. Der Hersteller hat zudem besonders umweltfreundliche Lösungen im Sortiment, wie eine Farbpalette aus recycelten Natur- und Erdtönen.

Hoher Individualisierungsgrad

Neben den funktionalen Vorteilen soll der Mineralwerkstoff auch gestalterische Vorteile bieten. So ließen sich etwa kunstvoll eingefräste Typografie- und Logoplatzierungen, hinterleuchtete Muster und schwungvolle Konturen realisieren. Es kann zudem in einem einfachen Verfahren erhitzt und dreidimensional thermoplastisch verformt werden. Das Team aus Friedberg kann entweder ausschließlich die Gehäuse auf Maß fertigen und montieren, oder inklusive Wallboxtechnik.

„Unser Wallboxgehäuse ist absolut individuell in Bezug auf Maße, Form und Farbe. Das Material erlaubt wirklich fast jede Form, die Farbpalette ist extrem umfangreich und unsere technische Ausstattung erlaubt viele ungewöhnliche Details, genau dafür stehen wir in der Branche und mit diesem Produkt, bieten wir unser Architekturrenommee jetzt auch für Kunden in der Welt der E-Mobilität an“, wirbt Christian Fischer, Geschäftsführer des bayerischen Verarbeiters fischer.

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