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Finn sammelt 100 Mio. Euro ein und will Flotten-Elektrifizierung antreiben

Series-C-Finanzierung über 100 Millionen Euro wurde angeführt vom nachhaltigen Growth-Equity-Fonds “Planet First Partners” unter Beteiligung der Bestandsinvestoren. Flotte soll zügig elektrifiziert werden. Auto-Abo als Treiber der Elektromobilität.

Erfolg im Team: FINN will mit Abos auch die E-Mobilität antreiben. | Foto: FINN
Erfolg im Team: FINN will mit Abos auch die E-Mobilität antreiben. | Foto: FINN
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Johannes Reichel

Der unabhängige Münchner Auto-Abo-Anbieter FINN hat den Abschluss der Series-C-Finanzierungsrunde über 100 Millionen Euro Eigenkapital bekanntgegeben. Angeführt wird die Runde vom nachhaltigkeitsorientierten Growth-Equity-Fonds “Planet First Partners.” Außerdem hätten Bestandsinvestoren das Vertrauen in FINN bestätigt und sich stark an der neuerlichen Finanzierungsrunde beteiligt, teilte das Unternehmen mit. Dazu gehören unter anderem HV Capital, Korelya Capital, UVC Partners, White Star Capital und Picus Capital. Die Bewertung des Unternehmens steigt damit auf über 600 Millionen Euro.

Mit dem eingesammelten Kapital will der Abo-Spezialist das Wachstum im Elektroauto-Bereich beschleunigen, mit dem Ziel den Anteil von emissionsarmen Fahrzeugen von aktuell 40 Prozent bis 2028 mehr als zu verdoppeln. Dabei soll das Auto-Abo-Modell zur Förderung der Elektromobilität beitragen, indem es Kundinnen und Kunden die Möglichkeit bietet, Elektroautos flexibel im Alltag zu testen – ohne sich mit Risiken wie Veraltern der Technologie oder der Entwicklung von Restwerten auseinandersetzen zu müssen, argumentiert man.

Im vergangenen Jahr konnte der Anbieter das Wachstum in seinen Märkten weiter vorantreiben und dank der über 25.000 aktiven Abonnements den Meilenstein von 160 Millionen Euro annualisiertem Umsatz (ARR) erreichen. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörte das B2B-Flottengeschäft, das nun für die Hälfte des ARR verantwortlich ist.

Seit 2019 am Markt mit einfachen Abos

Seit 2019 können Interessenten bei FINN ein Auto in nur wenigen Klicks aus über 30 Marken und hunderten Modellen abonnieren. Das Auto wird direkt vor die Haustür geliefert und kommt inklusive Versicherung, Finanzierung, Anmeldung, Steuern oder auch Wartung. 2022 ist FINN an die Ostküste der USA expandiert.

“Um die internationalen Klimaziele nur ansatzweise erfüllen zu können, muss der Umstieg auf Elektromobilität in den nächsten Jahren bedeutend beschleunigt werden. Nach Jahren mangelnder Produktion, müssen die Fahrzeuge nun in den Markt gebracht werden. Dabei ist unser Abo-Modell der perfekte Treiber – für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen”, sagt Maximilian Wühr, CEO und Co-Founder von FINN.

Mit dem neuen Kapital und gemeinsam mit Planet First Partners sowie den Bestsandsinvestoren wolle man die Nachhaltigkeitsstrategie deutlich ausweiten. So soll der Anteil von E-Autos in unserer Flotte in den kommenden Jahren verdoppelt und das Wachstum durch die Elekromobilitätswende beschleunigt werden, erklärt Wühr weiter.

"Der Übergang zu Elektrofahrzeugen ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Veränderungen, die weltweit stattfinden, und ist entscheidend für unseren Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Da der Straßenverkehr für rund ein Sechstel der weltweiten Emissionen verantwortlich ist, sind Elektrofahrzeuge für die Dekarbonisierung der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Das einfach zu bedienende Abo-Modell von FINN bietet eine innovative Lösung, um die Verbraucher beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu unterstützen und ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren", glaubt Nathan Medlock, Managing Partner bei Planet First Partners.

Nathan Medlock, Managing Partner bei Planet First Partners, wird außerdem Teil des Boards. Planet First Partners ist als Artikel-9-Fonds der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) der Europäischen Union eingestuft. Damit investiert der Fonds nach strengen Richtlinien, wonach Portfolio-Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen leisten müssen. Der Auto-Abo-Spezialist hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Mobilität zu fördern, in dem bereits heute über 40 Prozent emissionsarme Fahrzeuge wie vollektrische Autos sowie Plug-in-Hybride in der Flotte sind sowie Klimaschutzprojekte unterstützt werden.

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