Fiat: Elektrischer 500 setzt Verkäufe unter Strom

Nicht zuletzt der 500e trägt zur Steigerung der Verkäufe der Stellantis-Tochter bei, die gerade im Privatmarkt zulegt.

Kommt gut an: Der energie- und raumeffiziente 500e fand über 4.600 Kunden, vorwiegend im Privatsektor. | Foto: Fiat
Kommt gut an: Der energie- und raumeffiziente 500e fand über 4.600 Kunden, vorwiegend im Privatsektor. | Foto: Fiat
Johannes Reichel

Die Stellantis-Marke Fiat hat im Zeitraum Januar bis Juni 2021 in Deutschland 44.514 Fahrzeuge verkauft. Das entspreche einer Steigerung um 13,9 Prozent und einem Anstieg des Marktanteils auf 3,2 Prozent. Die italienische Marke stärkte vor allem ihre Position im Privatkundenmarkt, teilte der Anbieter mit. Nicht zuletzt der jüngst eingeführte vollelektrische Fiat 500e trug mit 4.610 Einheiten zum Zuwachs bei. Auch die Hybrid-Modelle von Fiat 500 und Fiat Panda seien gut nachgefragt, so der Hersteller, der sich in der Strategie bestätigt sieht, "nachhaltige Mobilität einem großen Kundenkreis zugänglich zu machen".

Der neue Fiat 500 stellt das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug der Marke dar, ist mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit 42 kWh Kapazität ausgerüstet. Je nach Version leistet der Elektromotor 87 kW beziehungsweise 70 kW (118 PS / 95 PS) und schafft eine Reichweite bis zu 320 Kilometer (WLTP). An Schnellladestationen lässt sich der neue E-Kleinwagen mit bis 85 kW laden, in etwa fünf Minuten soll eine Fahrstrecke von 50 Kilometern nachgeladen sein, etwa 35 Minuten dauert es, eine leere Batterie auf 80 Prozent zu laden. Zudem verweist der Hersteller auf die zeitgemäße Fahrerassistenz des Modells, mit automatisiertem Fahren auf Level 2. Zur Wahl steht elektrische 500 als Zweitürer sowie in der als 500 3+1 mit zusätzlicher hinterer Tür auf der Beifahrerseite.

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