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Fiat E-Doblò kommt etwas weiter und kostet weniger

Der überarbeitete Modelljahrgang bietet bessere Sicherheits- und Komfortausstattung bei günstigerem Preis. Die E-Version kommt mit 100 kW-Motor, 50 kWh-Akku und soll nun bis 330 Kilometern Reichweite schaffen, wahlweise mit Wärmepumpe. Benziner und Diesel gibt's auch noch.

Neues Gesicht, alter E-Antrieb: Den Stellantis-Nutzfahrzeugen bleibt der neue Vitesco-Powertrain noch vorenthalten. Das alte System wurde um Rekuperation und Wärmepumpe ergänzt. | Foto: Fiat
Neues Gesicht, alter E-Antrieb: Den Stellantis-Nutzfahrzeugen bleibt der neue Vitesco-Powertrain noch vorenthalten. Das alte System wurde um Rekuperation und Wärmepumpe ergänzt. | Foto: Fiat
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Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel

Die Stellantis-Tochter Fiat hat den Verkauf des neuen Modelljahrgangs des Doblò gestartet, der als vollelektrisch angetriebene Variante sowie mit Diesel und Benzinmotoren kommmt. Trotz erweitertem Ausstattungsumfang vor allem in den Bereichen elektronische Fahrerassistenzsysteme und Infotainment sollen die Preise des City-Vans sinken. So liegt der Einstiegspreis nun bei 20.100 Euro Netto, 1.000 Euro niedriger als bisher. Zu erkennen ist der 2024er-Jahrgang des Doblò an Kühlergrill und Scheinwerfern in neuem Design.

Für beide Antriebsvarianten stehen die Karosserieversionen Kastenwagen sowie Multicab zur Wahl. Die Basisversion des Kastenwagens in Standardlänge (L1) bietet ein Ladevolumen von 3,3 Kubikmetern und eine Nutzlast von 581 Kilogramm. Die erhöhte Nutzlast beträgt 879 Kilogramm. Mit längerer Karosserie (L2) erhöhen sich diese Werte für den Fiat Doblò auf 3,9 Kubikmeter und 879 Kilogramm. Der E-Doblò weist bei gleichen Ladevolumina immer eine erhöhte Nutzlast von bis zu 728 Kilogramm auf

Neue Version bleibt beim alten E-Antrieb

Der neue -Doblò erhält weiterhin den "alten" Stellantis-Vitesco-Antrieb mit 100 kW (136 PS) und 270 Nm Drehmoment sowie einem Höchsttempo von 135 km/h. Die Anhängelast beträgt bis zu 750 Kilogramm. Die Batterie bleibt bei einer Kapazität von 50 kWh. Allerdings soll der Energievorrat mittels einer optionalen Wärmepumpe sowie das regenerative Bremssystem besser genutzt werden. Die Rekuperation ist mittels Lenkradwippen in drei Stufen skalierbar. Die drei Fahrmodi sorgen in ECO für maximale Reichweite, NORMAL und außerdem in POWER für maximale Leistung.

Die dezente Optimierung soll jetzt bis zu 330 Kilometer nach WLTP-Norm ermöglichen, 50 Kilometer mehr als beim Vorgänger. Serienmäßig geladen wird mit 7,4 kW AC, optional mit 11 kW. An der Wallbox ist der Akku innerhalb von etwa fünf Stunden komplett aufgeladen. DC bleibt es bei 100 kW, mit denen innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent geladen wird. Neues Feature ist die Steckdose (Magic Plug), die die Versorgung von Werkzeug über das Bordsystem mit bis zu 400 Volt ermöglicht.

Neben dem Stromer wird der City-Van von aktuellen Verbrennermotoren angetrieben, die Euro 6d-ISC-FCM erfüllen. Der Turbobenziner 1.2 Pure Tech leistet 81 kW (110 PS) und ist mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombiniert. Der 1,2-Liter-Dreizylinder steht für den Kastenwagen in Standardlänge mit normaler Nutzlast sowie in Langversion mit erhöhter Nutzlast zur Verfügung. Der Vierzylinder-Turbodiesel 1.5 BlueHDI wird in zwei Leistungsstufen mit 75 kW (102 PS) sowie 96 kW (131 PS) für alle Karosserievarianten angeboten. Serienmäßig ist eine Sechsgang-Schaltgetriebe an Bord. Optional ist der stärkere Turbodiesel auch mit einer Achtgang-Automatik kombinierbar.

Erweiterte Serienausstattung

Nebem dem optischen gab es auch ein technisches Update. Die erweiterte Sicherheitsausstattung umfasst serienmäßig unter anderem das Aktive Notbremssystem, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner, Geschwindigkeitsregelsystem, Fernlichtassistent sowie Licht- und Regensensor. Insgesamt stehen 17 elektronische Fahrassistenzsysteme zur Verfügung. Unter anderem die Adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion und der Spurhalteassistent ermöglichen Autonomes Fahren auf Stufe 2.

Das Interieur wartet mit verbesserter Ergonomie und Verarbeitung auf. Serienmäßig sind das Kombiinstrument hinter dem Lenkrad und der Touchscreen oberhalb der Mittelkonsole mit einer Bildschirmdiagonale von 10,0 Zoll (25,4 Zentimeter). Über den HD-Bildschirm in der Mitte der Armaturentafel wird das serienmäßige All-in-One-Audiosystem mit DAB gesteuert. Selbstverständlich ist das Mirroring von Andriod Auto beziehungsweise Apple CarPlay, mit Streamingdiensten wie Spotify und Deezer oder Diensten wie Google Maps und Waze.

Das Smartphone ist in einer speziellen Halterung an der Armaturentafel sicher befestigt. Weitere Geräte sind via USB-Anschluss oder drahtlos mittels Bluetooth koppelbar. Der Monitor stellt zudem das Bild der Rückfahrkamera dar. Option ist ein Infotainmentsystem mit HD-Touchscreen, mit und ohne integrierte Navigation und kompatibel zum 180-Grad-Rückfahrkamerasystem Visiopark. Topsystem ist dann das IVI Hoch, das zusätzlich das TomTom Connected 3D-Navigationssystem, Spracherkennung, das elektronische Bedienerhandbuch sowie Over-the-Air-Updates aufwartet. Hier gibt es auch eine Kompatibilität zu Fiat Professional Applikationen wie CAREASYAPP. Option ist eine induktive Ladestation eine leistungsfähigere Variante des digitalen Rückspiegels (Magic Mirror).

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