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Fiat: Der Panda wird zur Familie!

Ähnlich wie Dacia den Sandero zum Jogger und den Duster zum Bigster umstrickt, macht Fiat aus dem Panda eine Familie: Indem man an einen Vorderwagen verschiedene Hecks „anhängt“

Fiat bringt den Panda neu - als komplette Modellfamilie. | Foto: Fiat
Fiat bringt den Panda neu - als komplette Modellfamilie. | Foto: Fiat
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Gregor Soller

Aus einem werden viele! Ähnlich wie es Porsche bei Boxter/911 machte oder Dacia Duster/Bigster, will es Fiat nun beim Panda machen: Aus ihm soll eine Familie werden – die allerdings vom Kleinwagen bis zum Camper (!) reicht.

Die Basis ist das neue City Car. Es baut größer als der aktuelle Panda, ist also eine Art "Mega-Panda" und orinteirt sich optisch am Origina. Sein Design soll auch von dem Geburtsort der Marke inspiriert sein, dem Lingotto-Gebäude in Turin mit seiner berühmten Dachteststrecke. Die Designer sollen sich von einigen besonderen Merkmalen inspiriert haben lassen: Dazu gehört lut Fiat-Marketing-Sprech strukturelle Leichtigkeit, Raumoptimierung und Helligkeit. Und die ovale Form der "La Pista 500"-Strecke findet man im Armaturenbrett, dem Display und in den Sitzen wider.

Tolle Idee: Ein selbstaufrollendes Ladekabel!

Darüber hinaus legt Fiat besonderen Wert auf die Verwendung nachhaltiger Materialien, einschließlich recyceltem Kunststoff und Bambusstoffen. Die Marke zielt auch darauf ab, einige Barrieren für eine nachhaltigere Mobilität zu beseitigen, einschließlich der Vereinfachung des Ein- und Aussteckens mit einem "selbstaufrollenden Kabel". Die hohe Fahrposition und das robuste Design machen dieses Stadtauto zum perfekten Verbündeten für Kunden auf der ganzen Welt, insbesondere in überfüllten städtischen Umgebungen. Gleichzeitig bietet es Geräumigkeit und Vielseitigkeit für Familienwochenendausflüge und Urlaube. Die Basis kennt man vom Citroen e-C3.

Der Fastback als schicker Tipo-Ersatz

Und da man mit der kostengünstig operieren kann, soll der Panda auch ein Weltauto werden. Weshalb er auch den Tipo ersetzt, als Fastback: Der südamerikanische Fastback nutzt zwar auch den kleinen Argo als Basis (auch hier wieder das andere Heck) und ist in Brasilien, dem Nahen Osten und Afrika das, was der Tipo in der Türkei ist: Eine bezahlbare Familienlimousine. Weshalb man den Nachfolger der beiden Modelle weltweit anbieten will. Dieses Konzept basiert auf der gleichen modularen Plattform und bietet aber sportliches Flair. Die Dynamik der Silhouette und die Aerodynamik sollen den Verbrauch senken und da er etwas höher liegt, ist er als CUV positioniert.

Ein SUV als „Giga-Panda“ – für Südamerika leitet man da auch einen Kompakt-Pick-Up ab

Da ist der Weg zum geräumigen Familien-SUV, einer Art "Giga-Panda" nicht mehr weit. Hier gibt es dann Platz ohne Ende, vielleicht gar mit drei Sitzreihen und viel Praxistauglichkeit. Der Vorderwagen entspricht den anderen Modellen. Das gilt auch für den Pick-Up: Fiat ist Marktführer in Südamerika und der Strada Pick-up ist das meistverkaufte Fahrzeug auf dem brasilianischen Markt! Und wenn man hier schon mal neu ansetzt, kann man den auch in Europa anbieten. Das Fahrzeug verbindet das Konzept eines Pick-ups mit der Funktionalität eines LCV und dem Komfort eines SUV in einer Größe, die für städtische Umgebungen weltweit geeignet ist. Wobei man hier eher auf den privaten Bereich und Outdoor-Aktivitäten abzielt.

Irre: Der Panda als Camper!

Sie wollen auch im Auto übernachten und der Ducato ist Ihnen zu groß? Kein Problem, Fiat kann den Panda auch zum Camper hochjazzen! Hochdach, langer Radstand und man hat im Heck ordentlich viel Platz. Noch nicht geäußert hat sich Fiat zu den Antrieben, doch nachdem die Basis eine multifunktionale Plattform ist, kann sie elektrisch oder Verbrenner. Letzteres ist vor allem für Südamerika wichtig.

Was bedeutet das?

Wow! Fiat erfindet sich mit dem Monster-Panda komplett neu und stellt mit einem Vorderwagen fünf unterschiedlichste Konzepte dar – alle in kantiger Panda-Optik und hoffentlich bezahlbar. Könnte funktionieren! Zumal Fiat dringend neue Modelle braucht und auf die Art mit wenig Invest gleich eine ganze Familie darstellen kann - Not macht erfinderisch!

 

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