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Fiat: Ab 2027 reine Elektromarke

Bei der Präsentation der Geschäftszahlen für 2021 gab Stellantis neue Details zu seiner Elektrifizierungsstrategie bekannt: Demnach sollen Fiat und Abarth in Europa ab 2027 zu reinen BEV-Marken werden.

Der elektrische 500 war 2021 in zwölf Ländern das bestverkaufte BEV. | Foto: Fiat
Der elektrische 500 war 2021 in zwölf Ländern das bestverkaufte BEV. | Foto: Fiat
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Gregor Soller

Einst gab man für Fiat das grobe Zeitfenster von 2025 bis 2030 an – irgendwann in diesem Zeitraum sollte die Marke zur BEV-Marke werden – zumindest in Europa. Man legte dabei großen Wert auf Bezahlbarkeit: Fiat werde erst dann zur reinen Elektro-Marke, sobald Elektroautos günstiger oder wenigstens nicht mehr teurer seien als vergleichbare Verbrenner. In der Präsentation gab es jetzt ein Sheet, auf dem stand: „100% BEV Portfolio by 2027 in Europe.“

Könnte klappen, da bei Fiat der Elektro-500 dem Verbrenner schnell den Rang abläuft und auch der Panda bald ersetzt wird. Das zweite große Zugpferd im Wortsinn, der Ducato, ist ebenfalls elektrisch zu haben. Feheln also noch Tipo, sowie 500 L und 500 X und auch dafür sollte bis 2027 eine Stellantis-Plattform bereitstehen. Der elektrische 500 war laut Stellantis 2021 in zwölf Ländern das meistverkaufte BEV – insgesamt konnte Fiat weltweit nach eigenen Angaben 44.000 Einheiten verkaufen. Dazu kommen wie erwähnt die Nutzfahrzeuge e-Ducato und e-Scudo im Programm, ein e-Ulysse soll in diesem Jahr folgen.

Mit Fiat und Abarth erhöht sich die Zahl der Stellantis-Marken, die auf BEV umstellen – zumindest in Europa – auf sechs. DS startet ab 2024, Lancia ab 2026, Alfa Romeo ab 2027 und Opel ab 2028. Außerdem kündigte Stellantis seine Modellplanung weitere neue Modelle an, insgesamt 13 neue BEV und acht PHEV bis Ende 2023. Darunter zwei Citroen-Modelle, ein Modell der Marke Fiat (eventuell der E-Panda) sowie einen rein elektrischen Jeep.

Was bedeutet das?

Vor der Hochzeit zu Stellantis war klar, dass der FCA-Zweig dringend aufholen muss, was reine E-Mobilität angeht. Das ist jetzt der Fall. Fiat, Lancia, Alfa und Jeep werden (und müssen) liefern. Zumal Fiat mit seinen wenigen Stromern derzeit einen guten Lauf hat.  

 

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