Fiat 500 E auf Platz 1: Gegen den SUV-Trend

Na bitte, geht doch: Im SUV-Rausch setzt der elektrische Kleinstwagen einen wohltuendenden Gegenakzent zu den raumgreifenden Strom-Boliden - und sich selbst an die Spitze der Zulassungsstatistik in den ersten sechs Monaten. Auch im Juni liegt er vorn.

Stromer voraus: Der Fiat 500 Elektro behauptet sich im ersten Halbjahr an der Spitze - gegen alle Vollformat-SUV im BEV-Segment. | Foto: Fiat
Stromer voraus: Der Fiat 500 Elektro behauptet sich im ersten Halbjahr an der Spitze - gegen alle Vollformat-SUV im BEV-Segment. | Foto: Fiat
Johannes Reichel

Inmitten des anhaltenen SUV-Booms mit immer größeren und immer schwereren Modellen auch bei den Elektrofahrzeugen hat der Fiat 500 Elektro auf dem deutschen Markt einen Gegenakzent gesetzt. Nach der neuesten Statistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) ist das italienische Citycar das über alle Segmente hinweg meistverkaufte Elektrofahrzeug im ersten Halbjahr 2022. Darüber hinaus führt der Strom-500 auch im Einzelmonat Juni die Hitparade der in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeugen mit Batterieantrieb (BEV) an, wie auch schon im Januar und April dieses Jahres.

„Der anhaltende Verkaufserfolg des Fiat 500 Elektro ist ein weiterer Meilenstein in der 100jährigen Geschichte von FIAT in Deutschland. Mit unserer heute komplett elektrifizierten Modellpalette, vom Fiat Panda Hybrid bis zur Großraumlimousine Fiat E-Ulysse, machen wir urbane, nachhaltige Mobilität besser als jemals zuvor für jedermann und jeden Bedarf zugänglich. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Monaten alles daransetzen, den deutschen Kunden die Nutzung von Umweltbonus und Innovationsprämie für E-Autos noch in diesem Jahr zu ermöglichen“, kommentierte Roberto Debortoli, Brand Manager, Fiat und Abarth bei FCA Germany.

Der elektrische Kleinwagen punkte laut Hersteller nicht nur mit ikonischem Design, sondern auch mit drei Karosserievarianten als klassische Limousine mit zwei Türen und Heckklappe, als Cabriolet mit elektrisch betätigtem Stoffverdeck und als 3+1 mit zweiter Tür auf der Beifahrerseite. Zur Wahl stehen zwei Batteriepakete: Der 23,8-kW-Akku ist die preislich attraktive Alternative für Kunden mit kurzen Strecken in einem Umfeld mit gut ausgebauter Ladestruktur, so der Hersteller. Die Reichweite im Stadtverkehr beträgt bis zu 257 Kilometer, gemessen nach WLTP-Zyklus, der auch Fahrten außerhalb der Stadt berücksichtigt. Die 42-kWh-Batterie peilt dann mit einer Reichweite von bis zu 320 Kilometer (WLTP)  und im Stadtverkehr bis zu 460 Kilometer auf reiseaffine Klientel. Das Batteriepaket soll in nur 35 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen sein, nach nur fünf Minuten Ladezeit sind rund 50 Kilometer in den Speichern, mehr als die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke, wirbt der Anbieter.

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