Ferrari: Produktion soll per Wasserstoff-Kraftwerk sauberer werden

Eine ein Megawatt-Anlage soll die Produktion der Ferrari-Fabrik in Maranello umweltfreundlicher gestalten.

Die Produktion macht den Anfang: Bis 2030 will auch Ferrari ein klimaneutrales Unternehmen sein - und fängt in der Fertigung an. | Foto: Ferrari
Die Produktion macht den Anfang: Bis 2030 will auch Ferrari ein klimaneutrales Unternehmen sein - und fängt in der Fertigung an. | Foto: Ferrari
Redaktion (allg.)

Sogar der italienische Hersteller von Hochleistungssportwagen mit Verbrennungsmotor Ferrari nähert sich seinen Zielen von einer klimaneutralen Bilanz, die 2030 erreicht werden soll. Dies geschieht mit Hilfe von einer ein Megawatt Festoxid-Brennstoffzellenanlage. Die von Bloom Energy gebaute und installierte Anlage soll fünf Prozent der Energie, die für die Produktion der Autos benötigt wird, liefern, gleichzeitig aber auch den Treibstoff-Verbrauch und die entstehenden Abgase vermindert. Der Kraftstoff-Verbrauch in der Energieerzeugung sinke um 20 Prozent im Vergleich zu einer Kraft-Wärme-Kopplung - eine enorme Energieeinsparung, wirbt der Hersteller.

Zu der Effizienz, die die Anlage mit sich bringt, komme noch die Optionen, die die Verantwortlichen bei Ferrari für den zu verbrauchenden Treibstoff machen können: Wasserstoff, Erdgas, Bioerdgas oder eine Kombination aus ihnen wären möglich um die Elektrizität in die Anlage einzuspeisen, ohne dass eine Verbrennung stattfindet. Einen weiteren Vorteil, den die Anlage zu seinem Vorgänger-System hat, ist die Reduzierung von über 99 Prozent der Verschmutzung, die durch die Ansammlung von Smog und Feinstaub entsteht.

„Ferrari arbeitet härter als jemals zuvor daran bis 2030 klimaneutral zu werden, indem man sich bei Spitzentechnologie und einer wissenschaftlichen Herangehensweise bedient, die tief in unserer DNA verankert ist. Wir sind hocherfreut zusammen mit Bloom Energy zu arbeiten, da beide unserer Unternehmen sich den Pfad der Dekarbonisierung verpflichtet haben und stolz darauf sind die erste europäische Anlage dieser Art zu behausen“, beschreibt der Ferrari-CEO, Benedetto Vigna, die Entwicklung.

Can Schneider

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