Fernbusse: Pinkbus will mit simpler Preispolitik und Sicherheit punkten

Weitere Konkurrenz für Flixbus – ab Juli will das Kölner Start-Up Pinkbus mit einer einfachen Preispolitik, viel Komfort und Sicherheit will das Kölner Start-up Pinkbus gegen den bisherigen Monopolisten punkten.

Pinkbus will seine Fahrgäste mit viel Komfort, Sicherheit und einem Einheitspreis auf für alle Fahrten gewinnen. (Foto: Pinkbus)
Pinkbus will seine Fahrgäste mit viel Komfort, Sicherheit und einem Einheitspreis auf für alle Fahrten gewinnen. (Foto: Pinkbus)
Johannes Reichel
von Martina Weyh

Ab 1. Juli ist es soweit – dann verbindet das Kölner Start-up-Unternehmen Pinkbus zunächst die deutschen Metropolen Berlin, München und Düsseldorf direkt und ohne Zwischenhalte miteinander. Jede Fahrt kostet 25 Euro, egal wann man bucht oder für welche Strecke. Die Sitzplatzreservierung ist ebenso kostenlos, wie die Gepäckmitnahme und im Fall des Falles die Umbuchung. Eine Ausweitung des Streckennetzes ist geplant.

Punkten will das Unternehmen zudem mit dem einheitlich auf allen Strecken eingesetzten Luxusbusmodell, einem Neoplan Skyliner der neuesten Generation mit Euro-6-Motor und umfänglichen Sicherheitssystemen.

Viel Komfort für die Passagiere …

Der 14 m langen, 2,55 m breiten und 4 m hohen Doppelstockbusse sind mit einer Zwei-Zonen-Klimaanlage, Bordtoilette, LED-Leselampen und USB-Anschlüssen ausgestattet. Je Doppelsitz, ist eine 230-Volt-Steckdose montiert. Insgesamt gibt es acht Sitzplätze mit Tisch, alle anderen haben einen Klapptisch an der Rücklehne des Vordersitzes. Für mehr Komfort können die Rücklehnen zudem verstellt werden. Alle Sitzplätze sind mit Sicherheitsgurten (Becken- oder Dreipunktgurt) ausgestattet und bieten große Beinfreiheit. Pro Fahrzeug gibt es zwei Rollstuhlplätze.

Darüber hinaus verspricht Pinkbus zuverlässiges kostenloses WLAN in allen Fahrzeugen. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Film-Entertainmentsystem und ein Fahrgastinformationssystem, auf dem aktuelle Fahrtinformationen ausgespielt werden.

… und auch viel Sicherheit

Ein umfängliches Paket von Sicherheitssystemen soll für maximalen Schutz auf der Fahrt sorgen und den Fahrer unterstützen, darunter ABS, ASR und EBS, sowie ein Spurüberwachungssystem mit haptischer Warnung. Darüber hinaus sind die Pinkbus-Skyliner mit nicht abschaltbarem Emergency Brake Assist (EBA), abstandsgeregeltem Tempomaten (ACC), Attention Guard, elektronisch gesteuertem Fahrwerk/Dämpfungssystem, dem Comfort Drive Suspension (CDS), Reifendrucküberwachung für alle Achsen und Brandmeldeanlage in Kofferraum, WC und Motorraum ausgestattet.

Alle Informationen zum neuen Fernbusanbieter gibt es auf www.pinkbus.de.

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