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Feinstaubfresser von Mann+Hummel

Der Filtrationsspezialist Mann+Hummel startet Feldtest mit umgerüstetem Versuchsfahrzeug.
Fäält auf: Dsa neue Filtertestfahrzeug von Mann+Hummel. | Foto: Mann+Hummel
Fäält auf: Dsa neue Filtertestfahrzeug von Mann+Hummel. | Foto: Mann+Hummel
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Gregor Soller

Die Feinstaubproblematik ruft natürlich auch den Filtrationspezialisten Mann+Hummel auf den Plan. Die Ludwigsburger entwickelten drei Bausteine, welche die Feinstaubemissionen reduzieren sollen. Ein auf dem Dach des Pkw installierter Filter scheidet Feinstaub aus der Umgebungsluft ab. Die Insassen sollen durch einen innovativen Innenraumluftfilter geschützt werden. An den Bremsen soll zudem ein neu entwickelter Bremsstaubpartikelfilter die Abgabe von Feinstaub an die Umgebung verhindern. Gestaltet wurde es auffällig als „Feinstaubfresser”.

Das auf dem Dach verbaute Filterelement soll durch seinen besonders niedrigen Strömungswiderstand einen optimalen Luftdurchsatz, bei sehr guter Abscheidewirkung bieten. Computersimulationen haben gezeigt, dass die Gesamtfeinstaubbilanz des Fahrzeuges wesentlich verbessert werden kann. Durch den Einsatz des Filters soll der Feinstaubausstoß laut Mann+Hummel um etwa die Menge an Feinstaubemissionen gesenkt werden, die bei der Kraftstoffverbrennung entsteht. Die ermutigenden Ergebnisse aus der Simulation überprüft man jetzt im realen Fahrbetrieb. Der neu entwickelte Innenraumluftfilter zum Einsatz nutzt eine Aktivkohlemischung, die Stickoxide (NOx) und weitere Schadgase abhalten soll. Die Beschichtung des Filters soll hohe Mengen an Ammoniak binden, während feinste Nanofasern im Inneren besten Schutz vor Feinstaub und Pollen bieten. Innovativ ist der Bremsstaubpartikelfilter. Durch sein robustes Gehäuse in unmittelbarer Nähe der Bremssattels verhindert der Filter direkt an der Entstehungsquelle eine Abgabe von Feinstaub an die Umgebung. Dies ist besonders wichtig, da beim Bremsvorgang im Stadtverkehr um ein Vielfaches mehr Feinstaub entsteht als durch Abgase. Über 90% des Bremsstaubes sind zudem feine Partikel, die sich negativ auf die Gesundheit der Menschen auswirken. Der neue Bremsstaubfilter soll bei allen Antriebsarten vom E-Fahrzeug über das Hybridfahrzeug bis hin zum klassischen Benzin- und Dieselfahrzeug zum Einsatz.

Mann+Hummel verfolgt das Projekt zur Feinstaubreduktion bereits seit 2007 und kooperiert dabei auch mit externen Partnern. Ziel der Zusammenarbeit mit anderen Firmen und Start-ups ist es, schnell und agil gemeinsam Lösungen für komplexe Probleme zu erarbeiten. Im Fall des Feinstaubfilters arbeitet man mit Albert Kamm, Geschäftsführer Team Kamm GmbH im baden-württembergischen Aichwald zusammen.

 

Was bedeutet das?

Dass man den Feinstaub inden Griff bekommen kann - wozu auch Filterlösungen gehören.

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