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FCA zieht Fusionsvorschlag an Groupe Renault zurück

Vorläufig beendet FCA seine Gespräche mit Renault: Die Franzosen bedingen sich mehr Zeit aus.

Wieder allein unterwegs: FCA mit seiner mittlerweile stärksten Marke, Jeep. | Foto: Jeep
Wieder allein unterwegs: FCA mit seiner mittlerweile stärksten Marke, Jeep. | Foto: Jeep
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Gregor Soller

Der Verwaltungsrat der Fiat Chrysler Automobiles N.V., der am 5.6.2019 unter dem Vorsitz von John Elkann tagte, hat beschlossen, seinen Fusionsvorschlag an die Groupe Renault mit sofortiger Wirkung zurückzuziehen. Zwar sei man nach wie vor überzeugt, dass eine Fusion Vorteile bringen würde, und dass die Struktur und Bedingungen allen Beteiligten erhebliche Vorteile brächten. Als Hauptgrund für den Rückzug nennt FCA aber die politischen Bedingungen in Frankreich, die derzeit nicht für eine Fusion sprächen.

Was bedeutet das?

FCA wird weitersuchen (müssen). Denn mit einer Fusion hätte der französische Staat Einfluss an der neuen Gruppe verloren. Außerdem hat Renault mit Nissan und Mitsubishi noch seine asiatische Baustelle offen. Jetzt könnte vielleicht PSA über eine Fusion mit FCA nachdenken: Peugeot will ohnehin in die USA und bei den Nutzfahrzeugen kooperiert man ohnehin. Und: PSA ist frei von Einflüssen des französischen Staates.

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