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FCA will mit Foxconn kooperieren

FCA bestätigte ein mögliches Joint Venture für E-Autos mit dem Apple-Zulieferer Foxconn.

FCA könnte künftig auch mit Foxconn Elektrofahrzeuge in China fertigen. | Foto: G. Soller
FCA könnte künftig auch mit Foxconn Elektrofahrzeuge in China fertigen. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Neben der Fusion mit PSA schreitet FCA auch mit den eigenen Elektrifizierungsplänen voran. Jetzt bestätigte Fiat-Chrysler, Gespräche mit dem Apple-Zulieferer Foxconn über ein Gemeinschaftsunternehmen für die Entwicklung von Elektroautos zu führen. Dabei soll sich das Joint-Venture zunächst auf den chinesischen Markt konzentrieren. Die beiden Parteien seien aktuell „dabei, eine vorläufige Vereinbarung zu unterzeichnen, die die weiteren Gespräche regeln wird, um in den nächsten Monaten zu endgültigen verbindlichen Vereinbarungen zu gelangen“, teilte FCA zuletzt mit.

Das könnte beiden Unternehmen neue Wachstumschancen bieten: Denn FCA braucht in Sachen Elektrifizierung dringend zusätzliche Unterstützung und Foxconn sucht ebenfalls nach Produktalternativen angesichts eines abflauenden Smartphonemarktes. Bei dem Joint-Venture dürfte FCA für die Fahrzeugarchitektur und Produktion verantwortlich sein solle, während sich Foxconn vor allem um die Elektronik und Software kümmern müsste.

Was bedeutet das?

Ein interessanter Schachzug für beide Unternehmen: So könnte das lange Zeit kolportierte „Apple-Auto“ auf anderem Weg doch noch Realität werden. FCA stellt Automotive-Wissen zur Verfügung, Foxconn Software-Know-How und einen weiteren Zugang zum eher flauen chinesischen Markt.  

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