FCA und Engie: Joint-Venture will Einstieg in E-Mobilität erleichtern

Gemeinsames Unternehmen des Autoherstellers und des Energiespezialisten soll Kräfte bündeln und Lösungen um Fahrzeug und Infrastruktur entwickeln, etwa ein europaweites Ökostrom-Ladeabo.

Vorgeschichte: Die Unternehmen arbeiteten schon in diversen Projekten zusammen, zuletzt etwa das großangelegt V2G-Vorhaben im Turiner Werk Mirafiori. | Foto: J. Reichel
Vorgeschichte: Die Unternehmen arbeiteten schon in diversen Projekten zusammen, zuletzt etwa das großangelegt V2G-Vorhaben im Turiner Werk Mirafiori. | Foto: J. Reichel
Johannes Reichel

Die Fiat-Chrysler-Tochter FCA Italy S.p.A.und der Energietechnolgiespezialist Engie EPS haben eine Absichtserklärung zur Gründung eines Joint-Ventures unterzeichnet. Ziel sei es, europaweit eine führende Rolle in der Elektromobilität einzunehmen, die sich auf die finanziellen Ressourcen und die industrielle Präsenz von FCA sowie auf das technologische Know-how und das geistige Eigentum von Engie EPS stützt, wie es in einer Mitteilung heißt. Beide Unternehmen wollen ihre Kräfte bündeln und hoffen so, ihr Positionen im Sektor nachhaltiger Mobilität ausbauen zu können. Zudem will man Lösungen und Dienstleistungen anbieten, die Autokäufern den Zugang zur Elektromobilität erleichtern. Das neu gegründete Unternehmen soll eine Bandbreite von Produkten und Lösungen für Käufer und Besitzer von Elektrofahrzeugen anbieten, etwa die Ladeinfrastruktur für Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Darüber hinaus plant man Ökostrom-Lade-Abos, die Aufladen von Elektrofahrzeugen zu Hause und an jeder öffentlichen Ladestation in ganz Europa zu einem festen monatlichen Preis ermöglichen.

Das Joint-Venture ist auch die Konsequenz aus einer sei drei Jahren bestehenden Zusammenarbeit zwischen FCA und Engie EPS zurück. Zu den gemeinsamen Projekten zählen beispielsweise die exklusive easyWallbox, eine einfach zu bedienende Plug-and-Play-Ladestation für Privathaushalte, das kürzlich im FCA Werk Mirafiori gestartete Vehicle-to-Grid-Pilotprojekt sowie innovative, kundenorientierte Kundenpakete zur Energieversorgung, wie Mike Manley, CEO von Fiat Chrysler Automobiles auflistet.

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