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FCA: Mike Manley folgt auf Marchionne

Sergio Marchionne muss seinen Posten als CEO von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Mike Manley übernimmt als CEO bei FCA. | Foto: FCA
Mike Manley übernimmt als CEO bei FCA. | Foto: FCA
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Gregor Soller

Zwar hatte Sergio Marchionne bereits angekündigt, zu gegebener Zeit - also 2019 - einen geeigneten Nachfolger zu präsentieren, doch jetzt zwingt ihn einen Schulteroperation mit Komplikationen dazu, sein Amt vorzeitig niederzulegen. Die Führung von FCA übernimmt jetzt Mike Manley, der bisher für Jeep verantwortlich war und seit Jahren zum Top-Management gehört. Ferrari-Präsident wird John Elkann, Angehöriger der Familie Agnelli, die die Mehrheit an der Fiat-Gruppe hält. Elkann ist zudem Fiat-Präsident. Zum Ferrari-Vorstandschef ernannte der Aufsichtsrat Louis C. Camilleri, der zuvor unter anderem leitende Positionen beim Tabakmulti Philip Morris innehatte. Marchionne wurde  2004 Fiat-CEO, als die Italiener in ihrer größten Krise steckten. Später übernahm er den US-Hersteller Chrysler und formte daraus schließlich die FCA.

Was bedeutet das?

Man darf gespannt ein, wie Manley und Elkann FCA weiterführen. Marchionne hat teils nicht immer unumstrittene rigide Sparkurse und Modellausdünnungen gefahren, andererseits Chrysler viel erfolgreicher integriert als das Daimler einst gelang.   
 

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