FCA kooperiert mit Turiner Polytechnikum

FCA unterstützt an der Turiner Hochschule einen Forschungswettbewerb für Ladesysteme.

Das Turiner Polytechnikum gewann einen Wettbewerb, den FCA für Ladesysteme ausschrieb. | Foto: FCA
Das Turiner Polytechnikum gewann einen Wettbewerb, den FCA für Ladesysteme ausschrieb. | Foto: FCA
Gregor Soller

FCA erweitert seine Kooperationen bezüglich Elektromobilität derzeit in diverse Richtungen, dazu zählen auch Hochschulen. Die Polytechnische Hochschule in Turin hat jüngst einen Wettbewerb zur Optimierung von Ladesystemen ausgerichtet. Kooperationspartner ist Fiat-Chrysler. FCA hat vor diesem Hintergrund außerdem eine spezielle Division Elektro-Mobilität geschaffen, die unter anderem erforscht, wie ein komplettes Ökosystem für die Nutzer von E-Fahrzeugen aufgebaut sein muss und wie E-Fahrzeuge ökonomisch und ökologisch nachhaltig produziert werden können.

Aus den fünf Konzepten, die zum Ende des Wettbewerbs vorgestellt wurden, kürte die Jury, besetzt mit Experten und Ingenieuren von FCA, das Team „Infusion“ zum Sieger. „Infusion“ präsentierte eine Strategie, um Nutzern von E-Fahrzeugen das Management der individuellen Ladevorgänge zu erleichtern. Ausschlaggebend waren für die Jury dabei die Komplexität und die Einzigartigkeit des Konzeptes sowie die Qualität der Präsentation.

Insgesamt beteiligten sich 30 Studenten unterschiedlicher Nationalitäten aus elektrotechnischen, mechanischen sowie Automotiv- und Management-orientierten Studiengängen an dem über drei Monate laufenden Wettbewerb. Aufgeteilt in fünf interdisziplinäre Teams, konzentrierten sie sich auf die optimale Ladestrategie, abhängig von Nutzerprofil, Stromkosten, Strombedarf und Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie.

Was bedeutet das?

FCA ist spät dran mit der Elektrifizierung seiner Palette – versucht aber jetzt durch Kooperationen mit diversen Hochschulen und Unternehmen, schnell aufzuholen. Wichtig ist neben der reinen E-Mobilität auch die Ladeinfrastruktur und -strategie.

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