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Fahrbericht: Der Volvo V60 Cross Country als schwedische Schneekatze

Mit dem neuen Sportler möchte der Hersteller die Geräumigkeit und Eleganz der Kombiversion mit den Offroadqualitäten verbinden. Ein erster Test im verschneiten Südost-Oberbayern überzeugt.

Seit Einführung der Cross Country-Reihe 1997 konnte der Hersteller in Deutschland rund 40.000 Einheiten absetzen. | Foto: M. Schachtner
Seit Einführung der Cross Country-Reihe 1997 konnte der Hersteller in Deutschland rund 40.000 Einheiten absetzen. | Foto: M. Schachtner
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Redaktion (allg.)


Die traditionellen Volvo Wintertests nahe Salzburg gingen heuer in die zwölfte Runde. Wie sich Vertreter des schwedischen Herstellers zum 2019er Event erinnerten, waren bisher alle Bedingungen gegeben: Mal herrschten frühlingshafte Temperaturen und die Testwagen glitten an grasgrünen Hängen vorbei. Bei der aktuellen Ausfahrt des Volvo V60 Cross Country allerdings war der Name Programm und die Überlandvariante konnte zeigen, was in ihr steckt. Mit D4-Motorisierung ausgestattet bringt der Allradler 190 PS ruhig und überzeugend durch das Geartronic Achtgang-Automatikgetriebe auf die Straße bzw. Schneedecke.

Der neue Volvo V60 Cross Country tritt in die Fußstapfen des Volvo V70 XC, der als robuste Erweiterung des Volvo V70 diese Linie vor über 20 Jahren begründete. Seither ist bei den Schweden die Lücke zwischen Familienkombi und SUV geschlossen. Der Diesel verfügt über ein Aggregat mit Reihenvierzylinder und erreicht ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter, was auf den teils unzureichend geräumten Straßen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet, die mancherorts eher schlecht gespurten Schneepisten ähnelten, ein zügiges und sicheres Fortkommen ermöglichte. Die Benzin-Variante ist für den Sommer vorgesehen, hieß es.
 

Thors Hammer-Leuchten

Beim Blick auf den die schwarz gehaltene Schutzleiste als Unterbodenschutz fällt die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern auf. Noch deutlicher wird die höhere Stellung beim direkten Vergleich mit dem ebenfalls vorgestellten und klar niedrigeren Volvo V60 R-Design. Ein weiterer Hingucker beim Cross Country sind die schwarzen Designelemente an Fenstern, Felgen und Frontgrill. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören die LED-Scheinwerfer im Thors Hammer-Design. Die Basisvariante des Volvo V60 Cross Country D4 AWD Pro kostet 52.350 Euro.

Im Innenraum punktet der Neue in der präsentierten, höherwertigen Ausstattung über ergonomisch angepasste Ledersitze und das Winter-Paket Pro mit Lenkradheizung, zusätzlicher Sitzheizung hinten sowie programmierbarer Standheizung. Zum Preis von insgesamt 69.130 Euro gibt es unter anderem noch das Business Paket mit CD-Player, Infotainmentsystem Sensus Connect mit High Performance Sound von Harman/Kardon.

Laut Thomas Bauch, Deutschlandchef von Volvo Cars, kommt das Abo-Modell „Care by Volvo“ sehr gut an. Den Daten zufolge seien die Nutzer insbesondere dem Privatkunden-Segment zuzuordnen und im Schnitt drei bis vier Jahre jünger wie die Kauf- und Leasingkundschaft. Ein Signal Richtung Gewerbekunden gab es ebenfalls: Künftig ist geplant, alle neuen Modelle mit einer Mild-Hybridisierung auszuliefern. So soll ein 48 Volt-leistender so genannter „e-Turbo“ eingebaut werden.

Was bedeutet das?

Ein Blick auf den Preis macht es deutlich: Der V60 Cross Country ist nicht die günstige Alternative zu den SUV-Modellen. Viel mehr bietet er Offroad-Charme in Verbindung mit schnittigerer Anmutung und verknüpft diese Pluspunkte mit etwas günstigeren Verbrauchswerten.

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