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Fahrbericht Dacia Spring: Das Grün des Frühlings

Auch der Spring erhielt ein Facelift. Das brachte optional einen stärkeren Motor, geschärfte Optik und neue Farben sowie Ausstattungen.

Optik geschärft, Technik beibehalten: Der Dacia Spring mit neuem Logo und "Grill". | Foto: G. Soller
Optik geschärft, Technik beibehalten: Der Dacia Spring mit neuem Logo und "Grill". | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Noch immer gehört der Dacia Spring zu den preiswertesten Stromern, die man kaufen kann: Ab 22.550 Euro geht es los, dafür erhält man ein A-Segment-CUV mit vier Türen und bis zu 230 km Reichweite. Real sind es je nach Temperatur und Einsatz eher 150 bis 200, doch damit kann man im urbanen Bereich oder als Lieferdienst respektive im Pflegeeinsatz leben.

Das Facelift schärfte jetzt die Optik nach und sorgte unserer Meinung nach für einen etwas besseren Geräuschkomfort sowie eine minimal verbesserte Verarbeitung. Noch immer darf man Spaltmaße wie des Beifahrerairbag nicht allzu genau beurteilen und muss mit einem „Pleng“ beim Türenschließen leben – samt einem „Zündschlüssel“ zum starten und einem etwas lahmen Navi.

Doch das Fahrwerk ist sauber abgestimmt und der Leichtbau hilft, das Gewicht unter einer Tonne zu halten. Und, noch wichtiger: Man bleibt Herr oder Herrin des Autos, das sich blind bedienen lässt – mittlerweile eine Seltenheit!

Wirklich schnell laden kann man den nur 26,8 kWh und nur 186 Kilogramm wiegenden Akku nicht (trotzdem empfiehlt sich die DC-Option für bis zu 30 kW Ladeleistung) – aber im winter schaffen manch viel größere Modelle auch kaum mehr. Und sonst? Das, was man braucht, stimmt – inklusive Fahrwerk und Lenkung – und auf der Autobahn geht es (nicht im eco-Mode, der acht bis zehn km extra spendiert) bis zu 130 km/h.

Und weil sich auch Dacia aufwärts bewegt, gibt es die 60-PS-Version mit Kupferakzenten und als Top-of-the-Line Ausstattung „Extreme“ – so lange man keine extremen Erwartungen hat, findet man hier eine etwas stärkere und hübschere Spring-Version.

Wenn Dacia beim nächsten Facelift der Akkukapazität und der Geschwindigkeit des Infotainments etwas auf die Sprünge helfen könnte und mit dünneren, nicht gar so kunstledrigen Sitzen eine Idee mehr Platz schaffen könnte, wären wir schon extrem zufrieden. Aber als Mittelstrecken-Commuter ist der kleine Einstiegselektriker auch mangels echter Konkurrenz nach wie vor eine extreme Empfehlung – nicht nur für den jetzt kommenden Frühling.

Was bedeutet das?

Mit dem Facelift sprang Dacia beim Spring etwas kurz, aber er ist ja auch erst seit knapp zwei Jahren auf dem Markt. Und noch immer ist er praktisch konkurrenzlos. Wenn Dacia hier beim nächsten Facelift etwas nachlegt und auch bei den künftigen Stromern so preiswert bleibt wie bei allen anderen Modellen, bleibt auch die Frühlingsstimmung!

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