EWE Go: 400 Ladepunkte für Fraunhofer

Großauftrag: Die Oldenburger Elektromobilitätstochter der EWE errichtet Ladeinfrastruktur für die 26 Standorte der Forschungsgesellschaft. Insgesamt sollen 400 AC- und DC-Ladepunkte gebaut werden.

Bald überall bei Fraunhofer: Erste Pilotstandorte sind schon mit Ladeinfrastruktur von EWE Go ausgestattet. | Foto: EWE
Bald überall bei Fraunhofer: Erste Pilotstandorte sind schon mit Ladeinfrastruktur von EWE Go ausgestattet. | Foto: EWE
Johannes Reichel

Das Oldenburger Mobilitätsunternehmen EWE Go hat den Zuschlag für die Ausstattung der 26 Standorte der Fraunhofer-Gesellschaft erhalten. Die europaweit führende Organisation der angewandten Forschung, beteiligt sich mit ihrem Projekt „LamA – Laden am Arbeitsplatz“ am Sofortprogramm der Bundesregierung „Saubere Luft 2017-2022“. Ziel des Projektes ist es, rund 140 Tonnen Stickoxide einzusparen und durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge die Luftverbesserung in Kommunen voranzutreiben. Umgesetzt wird der Ausbau in der ersten Phase von EWE Go. Bis Ende 2020 wird das Tochterunternehmen des Oldenburger Energiekonzerns EWE bundesweit insgesamt knapp 400 sowohl DC- als auch AC-Ladepunkte an Fraunhofer-Standorten errichten. DC-Ladestationen arbeiten mit Gleichstrom bis zu 150 kW Leistung, die AC-Ladestationen mit bis zu 22 kW Wechselstrom.

Offen auch für externe Lade-Kunden

EWE Go übernimmt die Montage und Inbetriebnahme der Ladepunkte, die Serviceleistungen innerhalb der Gewährleistung, also Reparatur und Austausch defekter Komponenten, Fernentstörung über die 24/7-Hotline und die jährliche Wartung der Ladestationen. Die ersten Pilotstandorte Stuttgart, Berlin und Paderborn seien bereits erfolgreich ausgebaut worden. Einfachheit und Sicherheit seien zwei wesentliche Faktoren, damit der Wandel hin zu einer elektrifizierten Mobilität gelingen kann, meint EWE-Go Geschäftsführer Heiko Hambrock.

„Mit dem bundesweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Fraunhofer-Gesellschaft schaffen wir komfortable Lösungen für Menschen, die mit dem Elektroauto zur Arbeit pendeln“, glaubt Hambrock. 

Von Seiten des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswissenschaft und Organisation IAO heißt es, man wolle die "umweltverträgliche Weiterentwicklung betrieblicher Mobilitätsoptionen und die Mobilität der Mitarbeitenden fördern“,

"An insgesamt 37 Fraunhofer-Instituten sollen dabei neue Ladepunkte etabliert werden, die nicht nur Mitarbeitenden und Dienstwagenflotten, sondern ebenso Dritten zur Verfügung gestellt werden, sodass beispielsweise auch Anwohner profitieren können“, erklärt Projektleiterin Gabriele Scheffler vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation IAO

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