Werbung
Werbung

Eurobike 2022: Mando verhilft Pedal-by-Wire zum Durchbruch

Der koreanische Spezialist erscheint auf der Messe mit dem kettenfreien Antrieb Pedalrite omnipräsent. Prominente Vorreiter wie Citkar, A.NT oder BAYK setzen auf das 48-V-System, aber auch Hopper oder CityQ.

Vielseitig: Das Pedalrite-System von Mando eignet sich für diverse Spielarten "pedalgetriebener" und elektrisch unterstützter Mobilität, etwa den Hopper oder den CityQ. | Foto: J. Reichel
Vielseitig: Das Pedalrite-System von Mando eignet sich für diverse Spielarten "pedalgetriebener" und elektrisch unterstützter Mobilität, etwa den Hopper oder den CityQ. | Foto: J. Reichel
Werbung
Werbung
Johannes Reichel

Der koreanische Automobilzulieferer und Pionier für kettenlose Fahrradantriebe Mando hat zur Eurobike 2022 sein 48-Volt-System Pedalrite in zahlreiche Cargobikes und Pedelecs gebracht und sieht die "Pedal-by-Wire"-Technologie auf dem Vormarsch. Als erster Hersteller habe man 2012 ein solches System vorgestellt, das die wesentlichen Komponenten Generator, E-Motor und Lithium-Eisenphosphat-Akkus inklusive Batteriemanagement vereint und aufeinander abgestimmt in verschiedenste Anwendungen einbaubar macht. Zudem liefert man auch ein passendes HMI, ein gut ablesbares Digitaldisplay fürs Cockpit sowie ein Network-Service-Management-Tool für IoT-Anwendungen und die passende Vernetzung des Fahrzeugs. Man sieht das System generell als Micro Mobility Platform und auch in diversen 48-Volt-Fahrzeug-Konzepten einsetzbar.

Auf der Messe konnte man beispielsweise das schwere E-Cargotrike von BAYK mit dem wartungsarmen Antrieb der Koreaner fahren, ebenso wie das A.NT-Cargo sowie das Citkar Loadster der Berliner Bikepioniere. Ganz neu am Start waren die Landsleute des einst internen Hyundai-Ventures Eccov, die ein schweres Lastenrad mit einem interessanten Blechpressprofil-Rahmen mit nach Frankfurt brachten. Auch im Kabinenroller des Augsburger Mobility-Start-ups Hopper oder dem Passagierquad CityQ ist der Mando-Antrieb verbaut. Das System besteht aus dem Generator mit 200 Watt Output und 180 Nm maximalem Drehmoment sowie dem E-Motor, der maximal 113 Nm Drehmoment überträgt, bei den üblichen 250 Watt Leistung. Den ersten Fahreindrücken nach liefert das System in allen Anwendungen gut Power, könnte beim Tretgefühl aber noch etwas natürlicher sein.

Werbung
Werbung