Eurobike 2022: CaGo sieht das Lastenrad als universellen Autoersatz

Eine Frachtversion des hochwertig ausgestatteten Long-John-Bikes aus Koblenz peilt mit einer glattflächigen und gut nutzbaren Ladefläche auf Gewerbetreibende und Hobby-Transporteure, setzt preislich mit 7.500 Euro aber nicht ganz billig an. Im Verhältnis zu einem Neuwagen der Oberliga ist es aber ein Schnäppchen ...

Der autofreie Großeinkauf ist mit dem FS200 Vario kein Problem. | Foto: Ca Go
Der autofreie Großeinkauf ist mit dem FS200 Vario kein Problem. | Foto: Ca Go
Johannes Reichel

Der Koblenzer Cargobike-Hersteller Ca Go will ein universelles einspuriges Lastenrad für den Transport von Kindern und Material anbieten und hat zur Eurobike eine Frachtversion FS200 Vario vorgestellt. Diese verfügt über eine für zwei 40x60-Euroboxen genormte 370-Liter-Ladeplattform aus Foamlite-Material mit 70 Kilo Traglast bei 225 Kilo Gesamtgewicht und 53 Kilo Leergewicht, die über zahlreiche Anpassungs- und Ausstattungsfeatures verfügt. Zum Standard gehört etwa eine professionelle Ladungssicherung. Darüber hinaus lassen sich eine wasserfeste Persenningbox, ein Gepäckträger oder ein Längsgestänge mit Organizer-Set kombinieren.

 

Ansonsten kommt das mit 7.500 Euro nicht ganz billige Aluminium-Lastenrad mit hochwertiger und kompletter technischer Ausstattung, vom Bosch Cargoline CX-Motor über einen Gates-Riemen-Antrieb mit stufenloser Enviolo-Nabenschaltung bis hin zu großformatigen Magura-Scheibenbremsen mit zwei Kolben vorn und vier Kolben hinten oder einem gasdruckfederbetätigten Standfuß. Immer mit an Bord ist eine Seilzuglenkung, Supernova-Scheinwerfer, Ergon-Sattel und Lenkergriffe, Schwalbe-Schwerlastreifen sowie ein rahmenfester Zughebel. Optional ist ein zweiter Unterflur-Akku für bis zu 125 Kilometer Tretunterstützung oder ein Lasi-Netz.

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