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Erste Sitzprobe im Citroën ë-C3: Passt perfekt!

Über Preise, Maße und Daten haben wir bereits berichtet – jetzt nehmen wir Platz im neuen Citroën ë-C3 und stellen fest: Mit dem „großen Akku“ ist er das 95-Prozent Alltagsauto.

Redakteur Soller am ë-C3 in Meudon: Dort standen mehrere Modelle für Sitzproben bereit. | Foto: Citroën
Redakteur Soller am ë-C3 in Meudon: Dort standen mehrere Modelle für Sitzproben bereit. | Foto: Citroën
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Gregor Soller

Minimales Längen- und zehn Zentimeter Höhenwachstum gegenüber dem letzten (noch aktuellen ) C3 helfen massiv: Im ë-C3 finden vier 1,9-Meter-Passagiere besser Platz als in Jeep Avenger, Opel Mokka oder Corsa. Auf 4,01 Meter bietet der Citroën ë-C3 genug Platz auch für längere Beine und/oder Oberkörper und das auf flauschigen Sitzen.

Stoff und feine Materialien an den richtigen Stellen bringen Behaglichkeit

Optischer Trick, den auch Dacia nutzt: Die waagerechten Sichtbereiche der Armlehnen in den Türen und ein Stoffeinleger in der Armaturentafel sorgen für zusätzliche Gemütlichkeit und vertuschen, das sonst reichlich hartes Plastik verbaut ist. Auch die Polsterungen (im Schokoriegeldesign des seligen Citroën CX) gefallen und überzeugen, selbst wenn sie in der Basis nicht ganz so flauschig ausfallen.

Danke dafür: Einfache Bedienstruktur

Dazu kommt eine einfache Bedienstruktur – in der Basis mit Drehreglern, bei den teureren Versionen mit Klimawippen samt einem kleinen eckigen Lenkrad, das wir so ähnlich auch schon in der Studie „Oli“ anfassten. Der Kofferraum ist sauber verkleidet, unter der Motorhaube ist alles lackiert und der Dachhimmel ist an der Frontscheibe zwar nicht umgeklappt wie bei den teuren Premiums, aber extrem gut abgeschnitten – da fasert nix aus. Nur die Türen verraten leicht scheppernd den Kleinwagen.

Trotzdem müssen wir feststellen: Dies ist ein Auto, das genau so gebaut wurde, wie es die Kunden wollen – übersichtlich, bestens bedien- und vor allem bezahlbar. Ohne teure Screens (fehlt in der Basis übrigens ganz, dafür gibt es eine Handyhalterung) und viel Blingbling und Bimbim.

Denn genau das wollen immer weniger Kunden an Bord haben, zumal sie auch noch dafür bezahlen müssen – und Citroën traute sich bei vielem zu fragen: „Kann man das auch weglassen?“ – und lies es dann auch weg.

Mehr Auto braucht wirklich niemand

Weshalb wir im ë-C3 tatsächlich einen unaufgeregten Wiedergänger der legendären „Ente“ 2CV sehen, auch wenn ihm deren Charakter etwas abgeht. Doch nachdem sich C4 und C5X optisch trotz ihrer ziemlichen individuellen Citroëness sogar in Frankreich schwertun, entschied man sich für ein dezenteres Design. Könnte mit minimalen Anpassungen auch als koreanisches, japanisches, chinesisches oder deutsches Modell funktionieren. Doch genau deshalb ist der neue ë-C3 ein Auto für jedermann und jedefrau...

Was bedeutet das?

Mit dem Citroën ë-C3 haben die Franzosen einen kleinen Coup gelandet. Denn wer wird 2024 die echte Konkurrenz sein? Eben!

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