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Erhöhte E-Auto-Prämie bedroht Start-ups

Der E-Auto-Hersteller e.Go Mobile erklärte jetzt, dass der Herstelleranteil an der jüngst erhöhten Kaufprämie seine Existenz bedrohe.

e.Go-Gründer Günther Schuh schlug jetzt wegen der E-Autoprämie Alarm: Sie bedrohe die Existenz seines Unternehmens. | Foto: G. Soller
e.Go-Gründer Günther Schuh schlug jetzt wegen der E-Autoprämie Alarm: Sie bedrohe die Existenz seines Unternehmens. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Der letzte Autogipfel brachte eine massive Erhöhung der Förderung von E-Autos ins Spiel: Von 4000 auf 6000 Euro, sofern die Autos unter 40.000 Euro kosten. Die Hälfte davon sollen die Autohersteller tragen. e.Go Automobile aus Aachen hat diese Entscheidung kritisiert. Unternehmensgründer Günther Schuh erklärte am 7.11. dem "Kölner Stadt-Anzeiger, dass diese Regelung „existenzgefährdend“ werden könne. Um den erhöhten Eigenanteil finanzieren zu können, müsse e.Go die Preise erhöhen, da man das Geld nicht aus dem Verkauf von Verbrenner-Autos quersubventionieren könnte, wie das bei den Großserienherstellern der Fall sei. Deshalb forderte Schuh den Verzicht auf den Anteil bei einem reinem E-Auto-Hersteller:

 „Es würde die Bundesregierung nicht viel kosten, wenn sie den Eigenanteil bei uns aussetzen würde. Das wiederum würde unsere Aussichten, auf dem Markt zu überleben, deutlich erhöhen.“

e.Go Mobile AG entwickelt und produziert nach eigenen Angaben mit aktuell 400 Mitarbeitern Elektrofahrzeuge, die bei 15.900 Euro brutto starten. Davon müssten die Aachener künftig 3000 statt 2000 Euro in die E-Auto-Förderung abführen.

Was bedeutet das?

Vor allem Start-Ups, die günstige E-Autos geplant haben, könnte die geplante Erhöhung der E-Auto-Förderung die Luft abschnüren: Für Sie ist ein Aufschlag von 50 Prozent kaum zu stemmen.  

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