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Endlich: Mini präsentiert Stromer Cooper SE

In Rotterdam präsentierte Mini sein erstes Elektro-Modell. Bisher gibt es 40.000 Interessenten dafür.

Built in Britain: Der Cooper SE wird in Oxford montiert. | Foto: Mini
Built in Britain: Der Cooper SE wird in Oxford montiert. | Foto: Mini
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Gregor Soller

Nach langer Ankündigung macht die BMW Group jetzt ernst und präsentierte den ersten Elektro—Mini. Dessen E-Maschine stammt vom i3 und leistet 135 kW/184 PS und 270 Newtonmeter. Das genügt laut BMW für eine Beschleunigung von null auf 60 km/h in 3,9 Sekunden und von null auf 100 km/h in 7,3 Sekunden. Während man mit der Unterbringung der E-Maschine keine Probleme hatte, war die Einpassung des modellspezifischen Lithium-Ionen-Akkus ohne Kofferraumvolumen zu beschneiden, etwas komplexer. Er wurde geschickt im Unterboden respektive unter der Rückbank platziert und ermöglicht nach WLTP eine Reichweite von 235 bis 270 Kilometer. Ein Aufladen an Haushaltssteckdose, Wallbox und öffentlichen Ladestationen, Gleichstrom-Schnelladen mit bis zu 50 kW möglich.

Bei der Ausstattung sparte man nicht: In Serie kommt der Mini mit LED-Scheinwerfern, 2-Zonen-Klimaautomatik, Heizung mit Wärmepumpentechnik, Standheizung, elektrischer Parkbremse und Connected Navigation. Dazu kommen modellspezifische Anzeige- und Bedienelemente im Interieur.

Wichtig, um Strom zu sparen: Die zweistufig konfigurierbare Rekuperation für individuelles One-Pedal-Feeling – auch das kennt man vom Technikspender i3. Seinen Vorteil dürfte der Mini aber in Sachen Fahrgefühl ausspielen: Denn er soll durch spontane Kraftentfaltung, aktornahe Radschlupfbegrenzung und vor allem den tiefen Fahrzeugschwerpunkt glänzen. Den Preis gibt man mit 32.500 Euro brutto an, das sind gut 27.310 Euro netto, womit der Mini nicht so weit von der direkten PSA- und VW-Konkurrenz entfernt liegt.

Was bedeutet das?

Die ganz große Revolution blieb aus: Im Prinzip hat BMW die aktuellste i3-Technik in den Mini verpflanzt, der wie seine Geschwister (erstmal) weiter im einstigen Werk der Marke Morris, welches durch die Rover-Übernahme an BMW ging, in Oxford montiert. Von der futuristischen Studie auf der letzten IAA blieb in der Serie leider nicht viel übrig.

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